Wie leben? Die Frau:

Wie können wir leben?

5 Die Frau: (10.08.2019)

Meine sehr verehrten Damen, mir ist völlig bewusst, dass Sie auf dieser Welt eigentlich nur zum Lieben da sind. Mein Nachdenken über die Frau, über Ihre Strukturen, über Ihre Beziehungen und vieles mehr ist eine Beleidigung für Sie. Ich möchte Sie nicht verletzen, aber dann wären Frauen und alles was mit Ihnen zusammenhängt ein Tabu. Ich verkünde hier auch keine Wahrheiten über Frauen. Sie sind aber nun mal das Wichtigste oder die Wichtigste auf dieser Kugel und im Leben von uns Männern. Ich bitte Sie schon jetzt, verzeihen Sie mir das Nachdenken über Sie und unsere Beziehungen. Bleiben Sie mir gewogen. Ich werde Sie „enttäuschen“, „ ent-täuschen“ und ich bin nicht sicher, ob das wirklich so sehr böse ist. Vielleicht gewinnen Sie und wir Männer ja sogar daran?

 

Frauen und ihre Kinder:

Nehmen wir Platz im Park auf einer Bank, an der Bushaltestelle, im Zug, stellen uns in die Reihe im Laden, gehen ins Restaurant, gehen wandern oder was auch immer… Wir nehmen uns Zeit und beobachten Menschen und versuchen, unsere Voreinstellungen beiseite zu lassen. Ich beobachtete, dass Frauen eine viel tiefere Beziehung zu den eigenen Kindern haben als die Männer. Frauen fühlen irgendwann die tickende Uhr in sich. Haben wir das jemals von Männern gehört? Frauen sorgen sich darum, dass Leben entstehen kann und bereiten das vor. Frauen geben ihren Körper dafür her, dass Nachwuchs kommen kann. Sie sind mit ihrem ganzen Körper involviert und können das auch nicht umgehen. Selbst die Entwicklung von Leihmüttern zeigt, dass die Regel stimmt. Für die Fortpflanzung ist es ganz eindeutig, dass die Frauen das viel wichtigere, viel mehr eingebundene, viel tiefer durchdrungene, viel menschlichere Geschlecht sind. Die Medizin versucht heute sogar, den Frauen, die früher aus irgendeinem Grunde keine Kinder kriegen konnten, das doch auf irgendeine Weise zu ermöglichen. Die Männer sind dagegen ausser beim Zeugungsvorgang nahezu Statisten. Von daher ist es überhaupt nicht nachvollziehbar, warum Frauen sich selbst als so benachteiligt ansehen, ihre Aufgabe am Menschsein so abwertend betrachten, zweitklassig sein sollen (und/oder wollen?). Gott und/oder die Evolution haben die Frauen ganz eindeutig bevorzugt. Sie sind das viel stärkere, bestimmendere, zentrale Geschlecht in der menschlichen Gesellschaft. Und sie haben ihren Platz in der Gesellschaft, den ihnen der Mann nicht streitig machen kann. Der wichtigste Prozess im Leben von Menschen ist ohne wenn und aber frauendominiert. Daran kann auch der Mann ohne Einsatz von Brachialgewalt nichts ändern.
Frauen sind zuallererst lebensbezogen und damit kindesbezogen. Nur selten werden Frauen gegen oder unbeteiligt neben Kindern leben, bis auf sehr seltene Ausnahmen, auf jeden Fall aber nicht, wenn es ihre eigenen Kinder sind. Dem Wohl der Kinder wird alles untergeordnet, auch der Mann. In aller Regel kommen im Konfliktfall für die Frau zuerst die Kinder und dann der Mann und sei der Konflikt auch nur so harmlos wie die Frage, wer bekommt abends beim Insbettgehen mehr Aufmerksamkeit? In aller Regel gehören Frau (Mutter) und Kind zusammen. Der Mann steht abseits. Das hat zur Folge, das sich die Verbindung Frau-Mann lockert. Meistens wird die Frau das nicht einmal merken, weil sie von den Kindern absorbiert ist. Es stellt sich die Frage, ob das tatsächlich an der Fülle der Arbeit liegt, die der Mann ihr ja abnehmen könnte, oder ob das nicht mehr an der Beziehung liegt, unabhängig vom Anfall der Arbeitsmenge? Dann kann der Mann nichts ändern und die Frau will nichts ändern, weil sie das so für richtig hält (und zwar auch, wenn sie über die viele Arbeit klagt und ihren Mann der Faulheit bezichtigt oder sich sogar von ihm trennt). Das dauernde Klagen der Frauen über die viele Arbeit mit den Kindern und der Anspruch an die Männer, mehr von der Arbeit zu übernehmen, trifft vielleicht gar nicht ins Schwarze? Männer, die dem geduldig Rechnung tragen, helfen der Frau vielleicht gar nicht wirklich?
Frauen leben wirklich nur für die Kinder. Alles Andere ist sekundär. Sie beziehen alles in der Umwelt auf die Zeugung von neuem Leben und die beste Aufzucht. Das ist weibliche Genetik, nicht einmal Prägung. Die Suche nach einem geeigneten Mann haben Gott und/oder die Evolution daher möglichst vielfältig und flexibel gestaltet. Frauen sind da zu sehr Vielem fähig. Aber alle diese Möglichkeiten der Frau, den Mann an sich zu binden, gelten nur für die Werbung und Bindung, für die Balz. Ist der Mann gebunden, wird sich die Frau dem Kinderkriegen und der Aufzucht widmen. Sie kann nicht anders. Auch die Beziehung zum Mann wird dem untergeordnet. Wenn der Mann entsprechend mitspielt, wird die Frau auch kaum Zweifel bekommen und anfangen kritisch nachzudenken. Nun werden viele sagen, aber viele Frauen lebten doch auch anders. Stimmt, aber sehen Sie sie sich an, wenn sich plötzlich Umstände ändern. Lesen Sie zwischen den Zeilen. Unser Leben besteht immer aus Sein und Schein. Frauen sind auch berechnend: Wo bekommen meine Kinder und ich mehr?
Wenn die Frau den Eindruck hat, ihren Mann so gewonnen zu haben, dass sie sich seiner sicher sein kann, dann ändert sie sich. Dann wird aus ihr die Leitung der Familie oder Ehe, die ansagt, wo das Leben lang zu gehen hat. Sie ist gefühlsmässig mit dem Leben vertraut. Sie hat das Leben im Blut. (Und bitte, meine sehr verehrten Damen und Herren, das hat nichts mit „Schuld“ oder mit „gut“ und „böse“ zu tun.) Für die Kinder ist das fast immer von Vorteil (ausser bei suchtkranken Müttern).
Deshalb Männer, die Frau, die Euch liebt, um Euch zu bekommen, ist selten die Frau, die ihr hinterher habt, wenn ihr zusammen lebt. (Und bitte, meine sehr verehrten Damen, das hat nichts mit „Schuld“ oder mit „gut“ und „böse“ zu tun.) Jetzt werden die Frauen ihrer Mission gerecht und das ist doch angemessen so. Das ist menschlich. Nur deshalb gibt es Menschen überhaupt noch.
Frauen wollen und machen Sex in jungen Jahren, um den Mann zu gewinnen und zum Kinderkriegen. Dazu haben sie den inneren Drang und verführen die Männer nach viel Lust und Laune. Das ist ein Sport und sie finden Gefallen daran, Männer für sich zu öffnen, sie schwach zu machen und sie an sich zu binden. Und das ist einfach fraulich, menschlich, tierisch. Wenn die Frauen dann Kinder haben, lässt der Drang nach, schlägt vielleicht sogar ins Gegenteil um, zumindest vorübergehend.
Frauen sind immer Nestbauer, oft ja auch Nesthocker, für die Familie, für die Kinderaufzucht… Männer, Ihr könnt machen, was Ihr wollt. Dem werdet Ihr Euch immer unterordnen müssen. Frauen kennen da keine Gnade. Sie sind von Gott und/oder der Evolution einfach so verdrahtet. Die Frauen können in aller Regel gar nicht anders. (Und bitte, meine sehr verehrten Damen, das hat nichts mit „Schuld“ oder mit „gut“ und „böse“ zu tun.) Auch für Männer ist ein wohnliches Nest wertvoll und bedeutet Heimat. Frauen können für Männer zur Heimat werden! Das macht Ehen und Familien so wertvoll, so wunderschön, zum Himmel auf Erden, aber verursacht im Falle der Trennung aus irgendeinem Grunde wirklich lebensgefährliche Verletzungen bei Männern und Kindern.
In der Regel sind Frauen die besseren Nestmacher. Sie schaffen Ordnung, machen wohnlich. Meist haben sie auch das bessere Stilgefühl. Sie schaffen Nestwärme in der Wohnung. Die Familie schart sich um die Frau. Rührt daher auch die Ansicht, dass die Frauen in der Regel die wichtigen Entscheidungen treffen? Wenn ja, wäre das schlimm? Es wäre eben so.
Frauen wollen oft nur ihre kleine Parzelle mit dem ihnen gehörenden Mann. Ist das geschafft, wollen sie Kinder. Mann, Kinder, Frieden mit sich, dem Mann und den Kindern. Am besten noch gute Bauchgefühle. Das ist die Welt der Frau.
Seit dem Beginn des 20. Jahrhunderts haben wir unsere Umwelt zunehmend so verändert, dass immer weniger Kinder pro Frau geboren werden. Das ist Verlust und Gewinn zugleich für die Frau. Die Hausarbeit wurde weniger und leichter. Es entstanden zeitliche und kräftemässige und gedankliche Freiräume. Diese nutzen Frauen natürlich mit Freuden als Abwechslung, als zweites Standbein, als kreativen Freiraum. Sie lechzen nach Bildung.
Je gebildeter Frauen sind und je mehr Freiraum sie haben, desto wahrscheinlicher reicht ihnen das häusliche Nest alleine nicht mehr. Dann möchten sie zusätzlich auch noch etwas ausserhalb der Familie. Sie möchten Abwechslung, anspruchsvollere Dinge tun als Haushalt. Bei vielen bleibt aber das Nest mit den Kindern der Ort mit der grössten Aufmerksamkeit. Dort spielt sich ihr Leben ab. Dort befindet sich ihre Identität. Deshalb können viele Frauen recht stupide Arbeiten erledigen wie Fabrikarbeit. Diese Arbeit gibt ihnen keinen Sinn. Den haben sie ja zuhause im Nest, bei den Kindern. Deshalb können Frauen oft erstaunlich locker zur Arbeit gehen, selbst wenn diese stupide ist. Sie setzen sich nicht selber ein (schaffen keine Eigenständigkeit mit allen Risiken oder/und wollen keine Führungsposition). Das ist bei den Männern ganz anders. Frauen wollen mit anderen Frauen zusammen sein, nicht einmal unbedingt Geld verdienen (nicht wenige müssen das eben). Die meisten Frauen wären von sich alleine nicht auf die Idee gekommen, Karriere machen zu müssen. Den meisten ist dieser Wunsch nur von aussen übergestülpt (in der Phase der Prägung oder später).
Nur wenige Frauen wollen wirklich einen Mittelpunkt ausserhalb des Nestes, ohne Kinder und wenn, dann oft nur vorübergehend, nicht für immer.
Frauen, die Kinder wollen, ihnen ein Nest bauen, sie hegen und pflegen, sie lehren und lieben, sich ihnen opfern und sie dann zur rechten Zeit in die weite Welt entlassen, verdienen einen Nobelpreis! Sie sind das Zentrum unserer Gesellschaft!
Warum sollten wir (Männer und Frauen) das nicht schätzen, dass Frauen Nestbauer, Kinderliebhaber, Mutter in allererster Linie sind? Das ist doch das Beste, was uns Menschen passieren kann. Darum können wir doch den Wert der Frauen nicht hoch genug einschätzen.
Frauen leben so beziehungshaft, dass sie sogar lebendige Beziehungen zu Pflanzen, in gewisser Weise sogar zu den Dingen haben. Das spielt im Umgang mit dem Auto oft eine Rolle. Frauen haben auch eher als Männer Beziehungen ins Reich des Jenseits unseres Lebens (Tote, Geister, …). Frauen leben Beziehung.
Obwohl Frauen die Kinder ganz als die Ihren betrachten und versorgen, denken sie aber auch: „ Das sind seine Kinder. Ich hege sie und liebe sie für ihn.“ Sie empfindet ihr Leben mit den Kindern als Liebe für ihn. Warum liebt er mich dann nicht? Warum tut er mir nichts Gutes? Warum lobt er mich nicht, schätzt mich über alles?“ Sie sind als zentrale Figur in dem ganzen System davon überzeugt, dass sie alles richtig machen (auch wenn viele an Selbstzweifeln und die gebildeteren auch an Fremdzweifeln leiden). Auf die Idee, dass es auch anders sein könnte, kommen sie nicht. Die Männer driften langsam ab. Beide sehen die Schuld schliesslich beim Andern. Dabei ist es einfach nur ein menschlicher Mechanismus, dem man gegensteuern kann und muss, wenn man es will. Mit Schuld hat der Mechanismus gar nichts zu tun. Wer hier nur intuitiv, nach tierischer Gewohnheit lebt, gerät leicht auf die Abseitsspur. Es braucht Nachdenken, Entschlüsse, Selbstaufgabe, Selbstverschenken.

 

Das Tier in der Frau:

(Meine sehr verehrten Damen. Bitte nehmen Sie das folgende nicht persönlich. Wenn Sie können, ergreifen Sie es mit dem Verstand, möglichst wenig gefühlsmässig. Ich will Sie nicht angreifen, nicht schlecht machen. Darum geht es gar nicht. Wir wollen verstehen.)
Die Frau bleibt dem Tier näher und muss ihm näher bleiben als der Mann. Die Schwangerschaft und die Geburt sind völlig leibliche, tierische, genetisch bedingte Vorgänge. Auch die Erziehung zumindest zu Beginn ist ein genetisch bedingter und völlig analoger Prozess. Auch der Sex ist analog und im Grunde ein völlig tierischer Vorgang. Der Gebrauch des Verstandes bei Frauen nahm in den letzten Jahrzehnten immer mehr zu (bei den Männern zum Glück auch ein bisschen), erhöht aber dadurch die innerindividuelle Spannung zwischen Tier und menschlichem Verstand. Viele der Frauen und vor allem die, die Ehrgeiz haben, sich aus der jetzigen in eine andere Situation zu entwickeln, die, die ausbrechen wollen, erkaufen das mit einer Steigerung der inneren Spannung, mit einer grösseren Differenzierung der inneren Standpunkte, mit mehr Widersprüchlichkeit. Und damit werden sie automatisch dem Mann ähnlicher, ob sie das wollen oder nicht. Und damit verbunden ist auch eine zunehmende Entfernung vom Frausein. Manche Frau hält das folgenlos aus, viele aber auch nicht. Das Aushalten dieser inneren Widersprüchlichkeit verbraucht dauernd Energie. Dieser Prozess fördert die Wahrscheinlichkeit für das Entstehen von „Burn out“. Dazu später mehr.
Frauen bleiben dem Tier näher, dem körperlichen Teil am Menschsein. Das hat auch zur Folge, dass sie enger mit der Gefühlswelt verbunden sind und bleiben als die Männer. Sie fühlen tiefer, differenzierter, feiner. Und da die Gefühlswelt viel ursprünglicher ist als der Verstand, viel tiefer mit dem Körper verbunden, damit auch viel mehr genetisch determiniert ist, sind die Gefühle viel schwerer änderbar als die Gedanken des Verstandes. Wissen und Gedanken sind relativ leicht und schnell zu ändern, Einstellungen und Meinungen, soweit sie nicht mit Gefühlen assoziiert sind, auch. Gefühle zu ändern, braucht viel mehr Einsatz, Hingabe und Zeit. Negative Gefühle, Abwehrgefühle, Verletzungsgefühle wirken auf die Befindlichkeit des Körpers weit stärker als die Freudengefühle, die Sättigungsgefühle, die Glücksgefühle. Die negativen Gefühle zeigen dem Körper Gefahr an und da heisst es ACHTUNG! Die positiven Gefühle sind eher Luxusgefühle und Luxus stand bei Gott und/oder der Evolution offenbar hintan.
Frauen sind viel mehr in ihren Gefühlen gefangen und sie handeln dann auch danach. Da hat das Denken nur wenig Einfluss. Deshalb gibt es auch in der Nachkinderphase für die Frauen eine so grosse Industriesparte und Medizin- und Paramedizinsparte, die nur versucht, den Frauen schöne(re) Gefühle zu machen. Damit ist richtig Geld zu verdienen.
Wahrscheinlich empfinden Frauen auch Schmerz sehr viel tiefer, durchdringender und verletzender als Männer. Da das Körperempfinden der Frauen viel ausgeprägter ist als bei Männern, bedeutet Schmerz für Frauen viel mehr als für Männer.
Frauen hängen ganz anders am Leben als Männer. Das sieht man bei Selbstmorden, bei Wagnisaktionen, beim Tod von Angehörigen und erst Recht von Kindern. Die Zahl der von Frauen getöteten Menschen im Verhältnis zu der von Männern getöteten, dürfte sicher extremer als 9:1 sein?

 

Frauen und ihre Identität:

Die Frau hat eine eigene Identität. Frauen stehen in der Mitte des Lebens. Sie fühlen sich verantwortlich für das Leben, die Fortpflanzung, das Kinderkriegen, die Aufzucht. Damit ist in der Gesellschaft die Eigenschaft „gut“ verbunden, auch wenn es die Frau sehr viel Arbeit und letztlich viele Lebensjahre kostet. Trotzdem lebt sie durchschnittlich länger als der Mann. Die Frauen sind eigentlich auch von innen heraus bereit, das zu geben. Es ist für sie eigentlich ganz normal. Die Frau empfindet ihre Rolle als die dem Leben und dem Fortbestand der Art dienende. Da braucht sie an sich nicht darüber nachzudenken. Die Frau lebt authentisch, wenn sie für die Beziehung um der Kinder willen alles gibt. Frauen haben ein Herz für Kinder, immer. Männer werden dazu von den Frauen gebraucht. Und die Frau verbindet mit dieser Rolle auch den Anspruch, in der Gesellschaft als „gut“, als Engel, als Heilerin, als Mutter geachtet und versorgt und beglückt zu werden. Dazu braucht es keiner Bezahlung mit Geld. Diese Art von Ausgleich ist beziehungshafter Ausgleich für die Hingabe. Diese Art von Ausgleich ist angemessener. Geld ist nur Ersatz, wenn und weil ersterer nicht funktioniert. Sie empfindet das als einen der Frau gehörenden Anspruch, der nicht begründet oder diskutiert werden muss. Sie erwartet auch, dass der Mann das intuitiv weiss und nicht anfängt zu diskutieren oder gar Rechtsstreitigkeiten zu führen (auch am Ende oder nach der Ehe nicht). (Und bitte: Kommen Sie jetzt nicht mit Moral etc. an. Das ist biologisch so und hat mit Moral überhaupt nichts zu tun!)
Die Frau stellt sich vor oder geht davon aus, dass der Mann nur ihr gehört, nur ihr hilft, ganz allein für sie und die Kinder da ist. Deshalb lieben Frauen den Mann in der Balz. Ist aber die Balz unbemerkt ausgeklungen, lieben sie nur noch Männer, die ihnen liebevoll untergeben sind, die ihnen Grund für Stolz geben. Alle anderen Männer werden jetzt als Konkurrenz oder als wertlos oder sogar als Bedrohung und nicht wenige auch als Gegner empfunden. Um die zentrale Stellung kämpft die Frau verbissen oder sie geht und nimmt natürlich die Kinder mit. Wenn wirtschaftliche oder anderweitige Abhängigkeit besteht, stellt sich ein Kampfgleichgewicht ein, das meist bis zum Ende andauert. Nicht wenige Lebensbeziehungen folgen dann diesem Kampfgleichgewicht. Das wird der Hauptgrund sein, warum so viele Frauen nach Unabhängigkeit streben.
Die „besten“ Frauen, die, die am fraulichsten sind, die authentisch Frau sind, denken nicht nach. Sie leben ihr Gefühl, ihr Lebensgefühl. Und ihr Lebensgefühl sagt ihnen: Tu alles, damit es zu einer Verbindung zum Mann kommt, zu Sex und zu einer tragenden Beziehung zum Kinderaufziehen. Dazu dient alles. Das ist ihre Mission. Und sie fühlen das auch als Mission, als Sinn ihres Lebens. Frauen brauchen sich eigentlich keine Gedanken um den Sinn des Lebens zu machen, allenfalls in Ausnahmesituation von Krankheit, fehlenden Männern und anderen Unfällen.
Ist das alles geschafft, dann weiss die Frau, dass sie die Arterhaltung geschafft hat, dass sie ihre Mission erfüllt hat, dass sie jetzt alles für ihr Bauchgefühl, für ihren Körper tun will, kann und darf, denn ihr Bauch ist etwas besonderes. In ihrem Bauch hat sie die Kinder getragen. Wahrscheinlich hat auch die Biologie über die hunderttausende Jahre der Frau eine besondere Beziehung zu ihrem Bauch beschert. Ihre Lebensaufgabe ist jetzt erfüllt, hat sich in ihrem Bauch erfüllt. Wie der Bauch sich anfühlt, ist für viele Frauen enorm wichtig. Das hat Einfluss auf die Gefühle, auf das Befinden, auf die Stimmung, auf Depressivität und Anderes. Häufiger, liebevoller Sex ist da sehr hilfreich. Am „Bauchgefühl“ der Frau entscheidet sich für die Frau oft „gut“ und „böse“, richtig und falsch, gesund und ungesund, … Der Bauch und der Körper der Frau sind für die Frau auch so etwas wie der Vorkoster für den König. Was der Bauch und der Körper der Frau vertragen haben, das wird das Kind auch vertragen. Die Frau ist es damit gewohnt, sich selbst zum Massstab zu nehmen und sie hat auch sehr oft damit Recht. Sie verlässt sich darauf und kann sich auch darauf verlassen. Diese biologische Naturregel hat sie verinnerlicht. Nur, was ist, wenn sie durch die Änderungen der Lebensgewohnheiten sich so weit vom genetischen Ursprung entfernt hat und wenn die Prägung durch die Vorfahren ihr nicht mehr genügend Gefühl dafür mitgegeben hat? Plötzlich muss sie das alles verstandesmässig an Hand von Wissen bei fehlender Erfahrung bewerkstelligen. Da ist sie sehr schnell überfordert und wird sie unsicher. Da ist sie hilflos. Das ist eine von Gott und/oder der Evolution offenbar so nicht vorhergesehene und eingeplante Entwicklung. Hier muss der menschliche Verstand fantasievoll und einfühlsam werden.
Falls sie religiöse, traditionelle oder andere Gründe hindern, ihren Körper als Massstab zu nehmen, hat die Frau jetzt ein Problem, sich sich selber zu widmen. Sie wird immer versuchen, ihre wahren Triebgründe zu verstecken, denn auch in ihr steckt der Egoist, so wie wir ihn im Manne kennen. Eigentlich hätte sie am liebsten ihren Egoismus „Zuerst komme ich und dann erst einmal lange nichts und dann die Anderen“ ausgelebt. Aber Gott und/oder die Evolution hatten sie schon lange vorher ausgewählt, sich an die Nachkommen zu verschenken, damit die lebende Welt, damit die Menschheit überhaupt weiter existiert. Etwas vorzuspielen hat die Frau von Kindheit auf gelernt. Ihr wahres Lebensgefühl hat sie immer versteckt. Erst spielt sie das liebe und reizvolle Mädchen. Dann wird sie die balzende, hübsche, reizvolle junge Dame. Die treu versorgende und aufziehende Frau und Mutter als Rolle hat ihr das Verstecken immer erleichtert. Dem Mann gegenüber hat die Frau immer ihr wahres Sein (nämlich, dass sie am liebsten sich selbst in den Mittelpunkt stellen würde) zu verheimlichen versucht. Das merkt sie auch gar nicht mehr. Dieses Rollenspiel ist Frausein. Dazu braucht es keines Verstandes. Das ist Intuition. Hier spielen im Leben zutiefst „Sein und Schein“ eine Rolle und ich glaube, ohne diese Doppelbödigkeit im Leben der Frau gäbe es die Menschheit schon lange nicht mehr.
Frauen leben immer im Schein und Sein. Vom Mann aber erwarten sie, dass er ausnahmslos im Sein lebt, also immer so ist, wie er ist oder besser sein soll und dass dahinter nie eine bestimmte Intention, etwas zu versteckendes, etwas Anderes im Hintergrund ist. Schein ist für den Mann verboten.
Selbstbeobachtende Aussage einer Frau: „Ich kann doch keiner Fliege etwas zu Leide tun.“ Stimmt. Der damals dazu gehörende Mann war auch keine Fliege. Aber er hat die Frau später sehr überrascht und erstaunt von der extrem gegenteiligen Seite kennengelernt.
Nun könnte man ja auf die Idee kommen zu sagen, dass Frauen ihren Verstand mehr nutzen sollten, dass sie rationaler werden sollten. Wenn ich aber Frauen erlebe, die z.B. durch die psychologische Schule gegangen sind, die ihr Frausein, ihre Persönlichkeit, ihre Eigenheiten von aussen betrachten und rational zu managen versuchen, dann habe ich den Eindruck, dass diese Frauen es nicht leichter haben mit sich. Und zumindest in der ärztlichen Sprechstunde erwecken sie nicht den Eindruck, mit ihrem Leben besser zurecht zu kommen oder die Beziehungen zu ihrem Mann, zu den Kindern und Mitmenschen leichter und selbstverständlicher leben zu können. Eher werden sie noch unsicherer und gehemmter, weil sie jetzt ihrer (schnellen) Intuition eine Bremse angelegt haben und zusätzlich auf der langsamen Verstandesebene Entscheidungen treffen. Aber ihre Gefühle dominieren und daher haben sie gar keine Chance, mit dem Verstand (der ja üblicherweise weniger Einfluss hat als die Gefühle und langsamer ist als die Intuition) zu einem authentischen Wesen zu werden.
Frauen sind im Beisein von Männern und auch dem eigenen Mann immer etwas in Aufmerksamkeits-Stellung, immer ein wenig gestresst. Deshalb sind Frauen dann oft etwas angespannt. „Was tut er? Was will er? Stimmt etwas nicht? Ist etwas nicht recht? Selbst in Ruhe bei der Handarbeit oder beim Lesen kostet das immer ein bisschen Energie. Das ist für die Frau kein Ruhezustand. Frauen verhalten sich auch anders, wenn sie keinen Mann um sich haben. Dann dürfen sie auch mal ihre Rolle verlassen (sich einfach gehen lassen). Wirkliche Entspannung gibt es nur ohne Mann und doch soll er immer da sein, wenn er gebraucht wird und er soll Sicherheit schaffen.
Viele Frauen kostet das Frau sein an sich schon Kraft. Da bedarf es noch gar keiner Beziehung, keiner Tätigkeit oder kräftezehrender Faktoren. Allein, dass eine Frau Frau ist, kostet sie bereits Kraft. Ist das vielleicht ein Grund, warum es nicht wenige Frauen gibt, die auch ohne Familie nicht 100% arbeiten oder wenn sie es doch tun, dann mächtig stolz darauf sind? Führen diese Faktoren vielleicht auch zu den häufigen Burn-out-Zuständen der Frau? Dabei dürfte wohl die Arbeit oft nur die Spitze des Eisberges sein, sozusagen, der Tropfen, der das Fass zum Überlaufen bringt. Wer dann beim Verstehen und Bewältigen dieses Zustandes sich auf die Arbeit konzentriert (weil sie der letzte Faktor vor der Dekompensation war), der geht weit an der Realität vorbei. Wirkliche Hilfe ist so nicht möglich. Es fehlt der liebevolle und verständnisvolle, Sicherheit bietende Mann (neben einigen anderen Dingen)? Verstehen wir „Burn out“ bei der Frau wirklich schon?
Frauen sind nicht „multitasking-fähig“. Das ist eine folgenschwere Selbst- und Fremdüberschätzung weiblicher Fähigkeiten und Kraft. Frauen sind aber dauerhaft „multirecognising-fähig“, und zwar ohne dass sie das abschalten können. Das ist eine Eigenschaft, die bei Frauen immer in Aktion ist.
Sind nicht viele depressive Frauen in der zweiten Lebenshälfte doch eigentlich ausgepowerte Frauen? Die dazugehörenden Männer haben nicht genügend auf sie geachtet? Die Frauen sind energetisch leergelaufen. Das gibt es mit den Kindern, gegenüber dem Mann, aber auch mit beruflichem Stress, gesellschaftlichen Problemen und anderen gern übernommenen Aufgaben. Von den zurate gezogenen Ärzten bekommen sie dann Antidepressiva oder Beruhigungsmittel. Das mag vorübergehend sinnvoll sein, aber ist die jahrelange oder gar jahrzehntelange Einnahme (wie ich sie oft sah in meiner ärztlichen Befragung) nicht doch völlig unangemessen? Es handelt sich nicht um Krankheit, sondern um Fehlbeanspruchung, um kräftezehrenden Schmerz als Folge von Menschsein und Frausein. Die langfristige Einnahme der Medikamente raubt den Frauen die Frauenpower, dämpft sie, distanziert sie im positiven Falle von sich selbst, aber reduziert damit auch ihr Frausein, ihre Sexualität, ihre Stellung gegenüber dem Mann. So schafft der Arzt Dauerpatientinnen, Dauerleidende.
Frauen leben viel stärker im „Hier und Jetzt“ als Männer. Wenn Kinder da sind, ist ihre ganze Aufmerksamkeit bei den Kindern, hier und jetzt. Sind die Kinder aus dem Haus, ist die Aufmerksamkeit nicht mehr so stark gebunden, aber bei den Kindern hier und jetzt ist sie immer noch und bei sich selbst hier und jetzt. Wenn eine tiefe feste Bindung an einen Mann besteht, dann kann auch die viel Aufmerksamkeit im Hier und Jetzt binden. Besteht eine solche Bindung nicht oder geht kaputt, dann ist es erstaunlich, wie schnell Frauen auch mal plötzlich die Richtung wechseln können und in eine völlig andere Richtung gehen. Frauen sind flexibel. Frauen haben einen Schalter. Sie haben sich lange verschenkt, aber wenn sie keine Hoffnung mehr sehen oder/und keine Kraft mehr haben, dann legen sie den Schalter um, verlassen die Bühne von vorher mit ihrem Körper und Geist, schalten ihre Gefühle aus und gehen genau in die entgegengesetzte Richtung. Die staunenden Männer begreifen es viel zu spät und es verschlägt ihnen glatt das Denken und die Sprache. Bei Männern habe ich solch einen Schalter bisher nirgends entdeckt. Männer funktionieren völlig anders.
Frauen wünschen sich offenbar oft eine emotionalere Bindung als Männer sie liefern können oder wollen. Dadurch entsteht bei der Frau ein ständiger Mangel, der Angst hervorruft, nicht gut genug zu sein, weil die Frau immer wieder an Grenzen beim Mann stösst, die sie nicht erklären kann. Frauen fühlen sich viel schneller selbst schuldig als Männer das tun, erstaunlicherweise, obwohl sie sich im Innern doch eigentlich völlig im Recht wähnen. Und wenn sich die Wünsche und Träume der Frau nicht erfüllen, führt das natürlich früher oder später zu Frust. „Attraktive“ Frauen halten das nicht lange aus, weniger attraktive oder sich weniger attraktiv fühlende Frauen glauben, das länger aushalten zu müssen oder müssen es auch tatsächlich. Dann fühlen sie sich gefangen. Letztere stehen auch viel mehr in der Gefahr, energetisch völlig leer zu laufen und in der reaktiven Depression (keine eigentliche, echte Depression im Sinne von Krankheit) zu enden. Sie sehen keine lebenswerte Zukunft mehr.
Wenn nach Ansicht und Gefühl der Frau eine feste Beziehung keine Zukunft mehr für die Kinder oder auch für die Frau selber bietet, dann ist Schluss. Frauen wählen da sehr pragmatisch. Da sind Frauen Flittchen (bitte nicht im moralischen Sinne). Da wird der Mann nach einer Schmerzenszeit (oft etwa um die 2 Jahre) eben fallen gelassen. Die weibliche Liebe, wenn sie aus irgendeinem Grunde nicht angemessen erwidert wird (Wehrdienst, Krieg, Reise, Arbeitsplatz etc.), reicht etwa 2 Jahre. Dann ist sie erschöpft. Die Frauen wählen die Kinder und sich selbst. Dazu fühlen sie sich biologisch, intuitiv verpflichtet. Der Schalter wird umgelegt und die Frau geht in die Gegenrichtung. Nur darauf kann sich der Mann verlassen, nicht auf die Liebe (wobei die Schuldfrage hier völlig sinnlos ist). Dann kommt die Darlehensabrechnung (siehe weiter unten) und wehe dem Mann, der dann nicht entweder viel zu bieten hat oder zuvor viel geboten hat. Und der Bruch kommt ja fast immer, weil er entweder zu wenig geboten hat oder weil ihre Ansprüche zu hoch waren.
Auch nach der Kinderphase, vor und in dieser sowieso, wählen Frauen Männer danach, ob sie tüchtig sind, ob sie beziehungshaft sind, ob sie eine Position darstellen. Sonst tauschen sie den Mann eben aus und nehmen sich einen neuen oder die Männer werden zu Pflegefällen. Es ist sowieso erstaunlich, wie viele Frauen sich im Laufe ihres Lebens noch irgendein Lebewesen zur Pflege nehmen und nicht selten ist es im Alter wieder ein Mann, der gepflegt werden muss. Frauen tun das gezwungenermassen, halb freiwillig oder auch völlig freiwillig.
Frauen fehlt es sehr oft an Selbstwertgefühl. Sie sagen, es läge daran, dass sie sich nicht schön genug, nicht Wert genug fühlten, nicht gut genug für den Mann. Und sie fürchten deshalb, dass er sie verlasse. Nun stimmt es ja sicher auch, dass Männer mehr Selbstwertgefühl haben, sich der Frau überlegen fühlen und dominieren wollen, vielleicht auch müssen? Bei ihm spielt die Genetik ja auch eine grosse Rolle. Auch der Mann ist ein Tier. So wäre eine Frau, die einfach annimmt, dass sie nicht so viel Wert sei, vielleicht eine ideale Partnerin für einen Mann, der auch gar nicht so viel Eigenwertgefühl hat und deshalb dominieren „muss“? Er hätte seinen Platz, sie hätte ihren Platz. Sie bräuchte sich ihres fehlenden Selbstwertgefühles gar nicht zu schämen. Möglicherweise ist es sogar ihre Gabe? Frauen, die immer mit den Männern mithalten müssen, erschweren denen ihre Aufgabe und das führt zu Spannung und Frust. Umgekehrt doch übrigens auch.
Die Mission der Frauen führt dazu, dass sie abhängig sind. Sie brauchen den Mann zum Zeugen, zur Versorgung der Familie von aussen, denn sie selbst müssen sich direkt um das Leben der Kinder kümmern, Essen, Hygiene, Zuwendung und vieles mehr. Abhängig sein ist kein bequemer, kein leichter, kein stolzer Zustand. Viele Frauen müssen sich deshalb immer wieder durch Lebenschaos, durch Ausbrechen aus dem Tagesstrom, durch Flucht beweisen, dass sie eigentlich selbstständig und unabhängig seien. Männer, versucht nicht, das zu verstehen. Es ist nicht zu verstehen. Es ist einfach so. Frauen brauchen kein Verständnis, sie brauchen Eure, unsere Liebe. Und diese Liebe sind sie auch absolut Wert!
Frauen fühlen sich als die moralische Instanz der Männer und der Welt. Frauen sind die Lebensspenderinnen unter den Menschen. Das ist eine „gute“ Sache. Das Tier in uns Menschen setzt sich immer wieder durch. Die Arterhaltung steht zu oberst auf der Agenda. Und die Frau tut es. (Natürlich setzt sich auch im Mann das Tier immer wieder durch, aber das ist rücksichtsloser, gewalttätiger und hat daher moralisch auch immer einen negativeren Geschmack.)
Eine häufige Diskrepanz in diesem Zusammenhang ist die unterschiedliche Bewertung, die Wichtigkeit, die Sucht nach Sex zwischen beiden Geschlechtern. Es ist offenes Lebensgefühl, dass Männer, so sie nicht aus irgendwelchen Gründen völlig verklemmt und ängstlich sind, jederzeit und mit jeder halbwegs attraktiven Frau ins Bett gehen möchten. Wenn Frauen in der Balz sind, tun sie das auch sehr gerne. Aber lange Jahre ihres Lebens sind sie nicht in der Balz und dann gehen sie gerne anderen Interessen nach, der Kindesaufzucht, künstlerischen, bildungsnahen, ihrem Bauch- und Körpergefühl dienenden Interessen. Der Mann daneben kann nur den moralischen Krüppel abgeben, denn die Frau hält Sex in diesen Lebensphasen und -Situationen nicht für so wichtig. „Es gibt doch noch andere Dinge im Leben ausser Sex!“ Recht hat sie, ganz ausser Frage. Aber sie setzt ihr eigenes Lebensgefühl für moralisch gut und setzt das absolut und dann ist der Mann k.o. geschlagen, ohne dass einer von Beiden etwas mitbekommen hat. Vielleicht ist diese biologische weibliche Reaktion eine sehr frühe Form von Geburtenkontrolle? Welchen Sinn diese Differenz auch hat, die Tatsache wahrnehmen sollten wir, denn fast alle Paare und noch mehr Männer haben damit ein Problem. Aus moralischen Gründen ist es aber ein Tabu. Weil heute auch noch Strafe auf der männlichen Reaktion steht, haben wir gar keine Chance mehr, angemessen darüber nachzudenken und damit umgehen zu lernen.
Frauen sind zurückhaltender als Männer, vorsichtiger, anpassungsfähiger, dienender. Das alles sind Eigenschaften, die die Frau automatisch zur „Guten“ machen gegenüber den Männern.
Frauen fühlen sich wohl in der Rolle der Schönen, der Lieben, der Anschmiegsamen, der Werbenden. Das ist eine „gute“ Rolle gegenüber dem Mann. Damit haben Frauen das Attribut „gut“ für sich gepachtet und selbstverständlich definieren sie damit auch, was „gut“ ist oder heisst. Das müssen die Kinder lernen und der Mann am besten auch gleich mit. Sie müssen lernen, was die Frau und Mutter für gut hält, ist gut und sie müssen lernen, dass die Frau und Mutter „gut“ ist. Jungs und Mädchen sind da auch völlig unterschiedlich zu behandeln. In der Kindheit wird ihr Mannsein und ihr Frausein bereits eingespielt, ausprobiert, geübt und definiert. Die Prägung in der Kindheit ist enorm wichtig für die späteren Erwachsenen. Kinder sich einfach entwickeln lassen wie sie selbst wollen, raubt ihnen eine Menge menschlicher Fähigkeiten. Der Mensch ist nicht nur Wissen. (Dazu später noch)
Selbst beim Sex spielt das eine nicht unwichtige Rolle. „Ich habe den Vati immer raufgelassen!“ Das will doch heissen, ich war immer für ihn da. Ich bin doch gut, nicht wahr?
Viele Frauen lieben die schönen Künste. In der Phase mit den Kindern sind sie so absorbiert und auch mit der Aufmerksamkeit gebunden, dass sie im Hier und Jetzt der Kinder aufgehen. Aber geht die Phase zu Ende, werden Valenzen, Kraft und Zeit frei, dann widmen sie sich gerne den schönen Künsten. Das ist eine willkommene Abwechslung zur vorher getanen Arbeit und gelebten Weise. Und im Schönen manifestiert sich wieder die „Gute“. Das ist ein Raum frei von Fettnäpfchen, in die eine Frau sonst treten könnte. Die Beschäftigung mit den schönen Künsten kann sowohl aktiv (selber Künstlerin) als auch passiv (Betrachterin, Höhrerin, Leserin) sein. Das Sahnehäubchen ist, wenn der Mann zumindest mitmacht, besser noch voran geht.
Frauen verändern sich im Laufe des Lebens. Erst sind sie ganz eins mit dem Kind und damit mit der Welt. In der zweiten Lebenshälfte werden viele immer eigener, körperlich zurückgezogener, selbstbezogener.
Noch zwei Beobachtungen:
Frauen, die sich auf Gedanken und Ideologien und Glauben eingelassen haben und die ihre Gefühle damit verbunden haben, sind viel fester als Männer in dieser Struktur verankert, viel kritikloser, viel aggressiver, selbst unter Einsatz ihres Körpers. Das ist Gefühl, Biologie, nicht Verstand, nicht Überlegung.
Was sind das für Frauen, die vor lauter Kopf keine Kinder mehr aufziehen können? Sie haben zwar im Blut den Zwang, Kinder bekommen zu müssen und aufziehen zu wollen, aber es fehlen ihnen die Prägung und der Verstand, es auch zu können. Werden diese Frauen mit ihrer Entwicklung menschlicher, dem Menschsein gemässer? Was geschieht mit uns, wenn wir zwar eine Entwicklung durchmachen, die viele als fortschrittlich, progressiv oder gut bezeichnen, die aber die innere Zerrissenheit steigert und uns damit vom Menschsein immer weiter entfernt? Wollen wir denn Unmenschen werden? Hatten wir nicht als einen westlichen Wert die „Menschlichkeit“ definiert? Wie werden wir, wie sind wir „menschlich“? Widersprechen wir uns nicht selbst? Wie sind wir eigentlich Mensch? (Auch dazu später noch)

 

Frauen und ihr Körper:

Frauen sind dem Körper näher. Dadurch, dass sie zur Schwangerschaft, zum Gebären, zum Fortpflanzen ihren ganzen Körper brauchen, haben sie eine sehr intensive Verbindung zu ihrem Körper. Und damit verbunden ist eine intensive Verbindung mit den Gefühlen des Körpers. Frauen sind gefühlvoller, sensibler, gefühlsverletzlicher als Männer. Die Gefühle sind Ausdruck der Körperlichkeit. Gefühle bestimmen sowieso schon an sich den Menschen stärker als der Verstand und die Frau ist den Gefühlen näher als der Mann. Demgegenüber ist auch der Verstand von Frau und Mann verschieden, betont verschiedene Bereiche des Lebens und auch hier finden wir die Menschlichkeit, die Fortpflanzung, den Nestbau, die Ernährung und die Schönheit eher bei der Frau als beim Mann.
Frauen erleben ihren Körper intensiver als Männer. Sie geben daher mehr Acht auf ihn. Sie haben mehr Gefühl für Ihren Körper und die Gefühle des Körpers nehmen sie viel intensiver wahr und auch gefangen. Das könnte ein Grund dafür sein, dass Frauen Schmerz oft viel intensiver wahrnehmen und durch ihn viel intensiver gequält werden als Männer. Dass Frauen mehr Schmerzen oder besser Schmerzen aushalten als Männer, kann ich nicht nachvollziehen. In der ärztlichen Praxis klagen Frauen bei Weitem mehr über Schmerzen als Männer. Ist das schlimm? Hat das etwas mit mehr Wert oder weniger Wert zu tun? Es ist einfach so.
Schmerzen, Atemnot und Angst und andere Beschwerden bauen bei Frauen schnell intensive negative Gefühle auf. Und diese Gefühle sind schwer zu durchbrechen. Das macht alles viel schwerer, als es sowieso schon ist. Männer sind da wesentlich weniger beeindruckt. Möglicherweise ist das ein Grund dafür, warum Frauen mehr Schmerzmittel brauchen. Sie wenden sie weniger durchdacht und konsequent an. Sie können damit völlig chaotisch werden, weil ihnen die Schmerzgefühle völlig den Verstand rauben. Dann wirken die Schmerzmittel viel weniger als gewünscht. Die Frauen können ihre Therapeuten damit geradezu in Verzweiflung bringen und es kann richtiggehend zu Therapieversagen kommen, weil die Frau als Patientin und der Arzt als Therapeut nicht mehr zueinander finden. (Wahrscheinlich stimmt das sogar auch bei Ärztinnen als Therapeuten. Sie verstehen diese Frauen nicht besser als männliche Ärzte, obwohl sie doch selbst Frauen sind. Sie erleben diese negativen Gefühle eben zu diesem Zeitpunkt nicht.) Auch für Angehörige oder Pflegekräfte kann das zu fatalen Situationen führen.
Frauen neigen dazu, innere Wünsche und Regungen nach aussen zu projizieren und die Männer oder die Gesellschaft dafür verantwortlich zu machen. Es kann passieren, dass sie selbst den Kinderwunsch haben, aber dem Ehepartner oder der Gesellschaft diesen Wunsch an sie unterstellen. Das dürfen Frauen auch. Diese Freiheit sollten wir Frauen geben. Sie können das nicht einfach ablegen. Wir Männer und die Gesellschaft sollten aber so weit nachgedacht haben, dass wir diese Übertragung wahrnehmen und in unsere Reaktion darauf mit einbeziehen. Sonst reagieren wir oft unangemessen.
Frauen sind, für mich kurioserweise, wahnsinnig gute Verdrängungskünstler. Wenn sie einen Zweck für die Kinder oder später ihren eigenen Körper sehen, dann können sie bestimmte Tatsachen völlig zur Seite verdrängen. Nicht selten kommen diese verdrängten Tatsachen später oder nachts oder in Träumen wieder herauf und rauben den Frauen die Ruhe oder den Schlaf. Die Verdrängung scheint sie auch viel Kraft zu kosten. Ich bin nicht sicher, ob das wirklich Zeichen der Entwicklung einer psychischen Erkrankung ist oder nicht völlig normal ist? Schlaf ist bei Frauen und Männern sehr unterschiedlich. (Auch dazu später noch)
Frauen klagen sehr oft, dass sie energielos und ausgelaugt seien, die jungen berufstätigen mit Kindern, die älteren nach den Kindern. Dann werden alle möglichen Techniken von Apotheken, Physiotherapeuten und ähnlichen Berufen, angewandt, die dem Körper wieder Energie spenden sollen. Das meiste ist offensichtlicher Unsinn und nur dazu da, das Geld aus der einen Geldbörse in die andere wandern zu lassen. Arme fehlgeleitete Frauen. Haben wir eigentlich schon herausgefunden, was das eigentliche Problem dieser vielen Frauen ist?
In der zweiten Lebenshälfte, wenn die Kinder gross sind, teilweise auch schon vorher, werden Frauen zu Geniessern. Dann lassen sie es sich gerne gut gehen oder wenn es ihnen gut geht, dann geniessen sie es so richtig. Die harten Jahre sind endlich hinter ihnen. Beim Essen wird eher ein bisschen feiner, schmackhafter, gewählter vorgezogen (Sie kennen: „… aber bitte mit Sahne…)“ (Udo Jürgens, 1976). Umgekehrt haben wir ja Lift und Auto und andere Hilfsmittel. Warum sich noch so viel Mühe machen? Das haben wir doch nun hinter uns. So ist die Gewichtszunahme fast nicht zu umgehen. Und ist der Weg erst einmal in die Gewichtszunahme geebnet, dann ist er fast unumkehrbar. Denn Diäten haben nur einen kurzen Effekt und führen zu anhaltend negativen Gefühlen. Damit muss bald Schluss sein und es müssen wieder bessere Gefühle her. Sie ahnen, wohin das führt? Richtig! „Herr Doktor, ich esse doch nur so wenig und ich nehme gar nicht ab!“ Stimmt. In diesem Stadium und bei der geringen Menge Energieverbrauch, die durch körperliche Belastung noch möglich ist, haben sie keine Chance mehr. So wenig Kalorienzufuhr und so viel Energieverbrauch bekommen sie gar nicht mehr hin. Man müsste das Gewicht (Fett) schon abschneiden, wenn die Frau es los werden will. Der „point of no return“ ist lange überschritten. (Und stellen Sie sich den Mann daneben vor, der ja noch Mann ist und ein Verlangen hat. Nach dieser Frau sicher nicht mehr und falls im besten Falle doch, dann ist sie sicher gar nicht mehr dazu in der Lage. Erzwungene Sex-Abstinenz für den Rest des Lebens für den Mann… Dynamit für eine innige Beziehung! Und wenn das nicht mehr funktioniert, dann muss sie noch mehr essen, vielleicht ja er auch mit?) Bitte nicht bewerten, nur beobachten und nachdenken.
Die Medizin bietet neuerdings eine Lösung an: Den Magenbypass. Dann wird das Essen nicht mehr so effektiv verwertet. Man kann essen, ohne das viele Essen zu verwerten. So werden wir menschlicher. (Auch dazu später noch)
Selbstbeschränkung ist schwer und mindert die Lebensqualität. Was eigentlich ist Lebensqualität? Selbstbeherrschung wurde in der Kindheit und Jugend vielleicht gar nicht gelernt? Falls sie gelernt wurde, erscheint sie jetzt endlich nicht mehr nötig? Viele übergewichtige Frauen werden dann wieder besonders lieb. Das Thema „Sex“ ist dann (endlich?) vorbei. Der Mann lässt sie endlich in Ruhe. Aber sie will ja den Mann und die Kinder behalten, jetzt erst recht, denn auf einen neuen bestünden schlechte Chancen. Vielleicht ist die Bindung auch echt? Also muss sie jetzt leiblich für die Kinder und den Mann sorgen: Schönes Heim, schmackhaftes und gehaltvolles Essen, alles fein! Nur, als Frau und als Mann sind sich die Beiden trotz Ehe für den Rest des Lebens los. (Zum Leben gehört auch: Hungergefühl aushalten! Hunger gehört zum menschlichen Leben.)

 

Frauen und ihre Intuition:

Frauen handeln viel intuitiver als Männer. Intuition heisst Urteilen und Handeln nach tieferen und früheren Entwicklungsstufen, nach Gefühl, nach Biologie, nach genetisch ausgebildeten Reaktionsformen, nach Prägung, ohne den Verstand, nicht nach gedanklichem Abwägen von Für und Wider einer Aktion. Dazu gehören bestimmte Muster:
1. Zeitlich parallel Geschehendes gehört kausal zusammen. Was Grund und was Folge ist, hängt vom Gelernten, von der Prägung ab. Aber der (Trug-)Schluss, weil zeitlich parallel geschehen, besteht kausaler Zusammenhang, ist über das Gefühl überwiegend genetisch fixiert. Dieser (Trug-)Schluss kommt sehr häufig in unserem Leben vor.
Beispiel: Dass Beschwerden bei Medikamenteneinnahme mindestens zwei Gründe haben können, ist klar: Die Krankheit oder das Medikament, vielleicht sogar noch andere. In schlechten Zeiten, wenn viel Krankheit nervt und wenige Medikamente zur Verfügung stehen, ist das Vertrauen in die Medikamente gross. Für alles schlimme Ursächliche ist die Krankheit Schuld. In besseren Zeiten wird weniger Krankheitsleiden empfunden und es sind viele Medikamente und lange Begleitzettel mit vielen genannten Nebenwirkungen vorhanden. Dann liegt der Schluss sehr häufig nahe, die gleichen Beschwerden als Nebenwirkungen von Medikamenten zu werten. Da aber diese intuitive Beurteilung stark gefühlsmässig unterlegt ist, ist dieses Urteil nur sehr schwer vom Arzt oder Angehörigen zu entkräften oder zu relativieren.
Wir gestatten uns einen kleinen Exkurs dazu: Ich möchte wetten, dass die Länge der Begleitzettel in Medikamentenpackungen zu einem grossen Teil Folge der verfehlten weiblichen (und geringer auch männlichen) Intuition ist, Beschwerden den Medikamenten anzulasten und nicht den Krankheiten oder auch unbekannten Faktoren zuzuordnen. Und die sammelnden und auflistenden Wissenschaftler und Gesetzgeber haben keine Beweise, dass es umgekehrt sei. Das ist eine Sisyphos-Arbeit und im Zweifel werden sie lieber eine ungünstige Beschwerde als vom Medikament bedingt ansehen, als zu erklären, es nicht zu wissen. Statistische Berechnungen kann man immer durchführen und sie führen auch immer zu einem Ergebnis. Sie können aber nie einen kausalen Zusammenhang beweisen! Sie können nur eine Wahrscheinlichkeit liefern und in unseren Begleitzetteln werden Wahrscheinlichkeiten aufgelistet, wie oft ein bestimmtes Symptom auftritt. Es wird aber nicht angegeben, mit welcher Wahrscheinlichkeit ein Symptom wirklich vom Medikament verursacht ist und nicht durch die Krankheit oder einen anderen Faktor. Das kann die Statistik auch gar nicht. Und zum jetzt vorliegenden und zu entscheidenden Fall, nämlich mir, kann die Statistik schon gar nichts beitragen. Auf jeden Fall müssen die Hersteller, Wissenschaftler und Politiker sich ja absichern gegen „Fehler“ und Schadensersatzansprüche. Dumm nur, dass diese Handlungsweise auch schon wieder einen systematischen Fehler enthält, nur in entgegengesetzter Richtung, den der Übervorsicht. Dieser Fehler ist ja zur Risikovermeidung sogar bewusst eingebaut.
2. Männer, die nicht ganz klare und eindeutige Signale der Liebe schicken, lieben nicht. Männer, die nicht authentisch sind, lieben nicht. Dass es auch andere Gründe geben könnte, wird von Frauen intuitiv nicht in Betracht gezogen.
3. Sucht eine Frau einen Vaterersatz, ist ihr der Mann intuitiv egal. Er kann alt oder hässlich sein oder arm oder reich. Die intuitive, gefühlsmässige Suche nach dem Vaterersatz entscheidet.
4. Treffen eine Frau und ein Mann irgendwo im Leben aufeinander, kommen sich näher und entwickeln Gefühle und der Mann ist darin schneller als die Frau und gibt das auch zu erkennen, wird die Frau ihn als Angreifer, als Gefahr, als „typisch Mann“ ablehnen. Es kommt zur Abkühlung, wenn nicht zum Ende des Frühlings. Und meistens wird ja der Mann schneller sein als die Frau. Dieser Verlauf ist also ein häufiger Vorgang.
5. Bei Männern: Eine grazile, feminine, schöne, zerbrechlich wirkende, hingebungsvolle Frau ist die liebende Frau. Eine Frau, die nicht so ist, liebt nicht, ist nicht attraktiv. Und einen anderen Grund als Liebe kann es für diese einzigartige hingebungsvolle Haltung der Frau ja auch gar nicht geben?
Die weibliche Intuition ist sehr gefühlsvermittelt. Das bedeutet, dass die Intuition gewisse Bereiche besser erfasst, nämlich die gefühlsbetonteren, während die verstandesbetonteren viel weniger der Intuition zugänglich sind. Die Intuition ist ja eine relativ schnelle Beurteilung von Zuständen oder Vorgängen in der Umgebung. In der Schnelle liegt ihre Grösse. Dadurch, dass die Urteile aber zu einem grossen Teil auf Gefühlen beruhen, sind ihre Urteile oft mit dem Bauchgefühl in Übereinstimmung und suggerieren Verlässlichkeit. Das Bauchgefühl ist eine Grösse, die wortgemäss sehr mit dem Bauch zusammenhängt. Frauen benutzen das Bauchgefühl oft wie ein Orakel. Das Bauchgefühl ist das weibliche Orakel. Bauchgefühl funktioniert immer gut, wenn es um das Kind im Bauch, um das Kind an sich, auch ausserhalb des Bauches geht und wenn es um das Gefühl im Bauch der Frau geht, um Wohlbefinden, um Behaglichkeit der Frau. Das Bauchgefühl ist ein typisch und extrem egoistisches Gefühl. Wenn Ihr Interesse mit dem des Bauches der Frau übereinstimmt, dann können Sie sich getrost auf die Intuition der Frau verlassen. Steht Ihr Interesse anders als das der Frau, dann seien Sie vorsichtig mit der weiblichen Intuition. Die weibliche Intuition ist sehr parteiisch zugunsten des Kindes und der Frau. Die so gefassten Urteile, also Vorurteile, sind sehr fest. Die Frau ist kaum von etwas Anderem zu überzeugen. Männer sind einer Änderung eines so gefällten (Vor-)Urteiles viel zugänglicher.
Wir haben alle in der Schule gelernt, dass die Intuition früher lebensrettende schnelle Reaktionen ermöglichte. Das ist heute nur noch selten der Fall. Der Mensch hat sich doch ein bisschen weiter entwickelt. Für langfristig bessere Anpassung an die Umwelt war der Verstand dann wohl doch besser geeignet?
Die Urteile der Frau sind, da durch Gefühle vermittelt, oft recht fest gegenüber kritischer, verstandesmässiger Betrachtung. Nichtsdestotrotz sind viele dieser intuitiv erfassten Urteile, Vorurteile, die nur einer kurzfristigen Beurteilung standhalten. Bei längerfristiger und kritischer Betrachtung sind die intuitiven Urteile nicht selten fern der Realität, dann aber wegen der Vermittlung durch Gefühle nur schwer wieder zu korrigieren. Der Wert, den wir allgemein intuitiv gefundenen Urteilen beimessen, ist sehr oft sehr viel höher als der Wert, der solchen (Vor)urteilen zukommt, wenn wir eine realitätsnahe langfristige Überprüfung vornehmen. Die Überprüfung vermeiden wir gern.
Wenn es um Liebe, um Wahrheit, um Interpretation von Wirklichkeit geht, ist das Bauchgefühl so wertvoll wie Glück und Pech. 50 % richtig, 50 % falsch. Sie können losen. Für diese Fragen ist Intuition nutzlos, oft eher falsch.
Fast noch schwieriger wird es mit der „inneren Stimme“. „Meine innere Stimme hat mir gesagt, dass …“ Nicht selten heisst es aber auch „Eine innere Stimme hat …“ und dann wird davon ausgegangen, dass eine göttliche Stimme gesprochen hat. Die Unterscheidung von eigener und göttlicher Stimme per Intuition kann fast nur aufs falsche Gleis führen. Oft bedarf es langen intensiven Nachdenkens, um beide unterscheiden zu lernen. Oft wird es nicht gelingen. Oft unterstützen sie nur den eigenen Egoismus und Stolz.
Schmerz ist ein sehr dramatisches, negatives Gefühl. Oft wird Schmerz von aussen verursacht. Da wird intuitiv nach einem Schuldigen gesucht. Das ist eine körperliche Reaktion, die sehr schwer zu unterdrücken ist. Intuitiv gelingt das nicht. Da bedarf es schon intensiver Reflexion, diffiziler Unterscheidungsprozesse, aktiver Denkarbeit, um jemanden nicht zu beschuldigen, wenn er zunächst offensichtlich mit dem Schmerz in Zusammenhang steht. Das kann sowohl Ärzte treffen (als Ursache für schmerzhafte Kunstfehler oder Verursacher von Fehlbehandlungen) oder Pfleger und Pflegerinnen, die nicht genügend Rücksicht nehmen oder Angehörige, die nicht genügend mitleiden. Je stärker der Schmerz, je lieber der Mensch oder das Ding Ihnen war, den oder das Sie verloren haben oder die/der Ihnen den Schmerz zugefügt hat, desto schwerer werden Sie sich gegen diese Reaktion zur Wehr setzen können: „Du tust mir weh, also bist Du Schuld.“ Diese Reaktion können wir selbst mit starker Willenskraft kaum verhindern oder überwinden. Da sind wir unserem Körper ausgeliefert, Frauen noch mehr als Männer. Der Schuldige wird dann mit dem negativen Gefühl und mit der negativen Bewertung beladen. Er hat kaum eine Chance, zu entrinnen, obwohl die Schuld gar nicht bewiesen ist. Das Vorurteil zu ändern, ist harte und lange Arbeit. Der Schmerz und das negative Gefühl führen dazu, dass alle zuvor positiv empfundenen Ereignisse und Gefühle im Zusammenhang mit dieser Person oder diesen Ereignissen umgewidmet werden und negativ werden. Das vorher Schönste wird so nachher furchtbar bitter. Auch zwischen Völkern ist das nicht anders.
Du tust mir weh, Du bist Schuld. Dass derjenige womöglich nur auf Grund von Erlebtem, von Erfahrung, von Schmerzen, Gefühlen, von äusseren unverschuldeten Umständen, von Fehlern oder Anderem so handelte, wie er handelte, ziehen wir nicht in Betracht. Wir nehmen einfach Schein für Sein. Das ist typisch Intuition. Um das zu ändern, müssten wir nachdenken, müssten Schein und Sein trennen, müssten viel öfter 2 denken als alles ist 1. Der Andere ist eine eigene Grösse als Person. Wir müssten ihn als Selbst achten. Schuld ist sehr relativ, ist Geschehen in Beziehung und hat mit Moral (gut und böse) kaum etwas zu tun. Schuld ist daher auch nur sehr, sehr eingeschränkt justiziabel.
Die Intuition arbeitet oft mit der Annahme, dass, wenn eine Aussage in einer Richtung stimmt, dann auch die Aussage in Gegenrichtung stimmt bzw. stimmen muss. Und wenn die Gegenrichtung nicht stimmt, dann könne die Aussage in der ersten Richtung doch auch nicht stimmen. (Beispiel: Wenn er mir nicht sagt, dass er mich liebt, dann liebt er mich auch nicht. Dass es andere Gründe geben könnte, kommt nicht in Betracht.)
Von Frauen intuitiv gefundene Urteile müssen immer, am besten von Männern, einer langfristigen Überprüfung unterzogen werden. Was dann beidem Stand hält, ist am ehesten verlässlich. Weibliches Gefühl und männlicher Verstand sind oft eine gute gegenseitige Ergänzung, wobei das weibliche Gefühl schwerer zu widerlegen ist und der männliche Verstand einfühlsam und trickreich agieren muss. Sonst finden beide nicht zusammen. Vielleicht haben die Evolution und/oder Gott den Verstand erfunden, weil sie wussten, dass die Intuition nur zu Vorurteilen führt, die langfristig oft nicht tragfähig sind?
Frauen sind nicht nachtragend. Sie erleben aber vieles sehr viel mehr mit Gefühl als die Männer. Und die Gefühle sind viel stärker körperlich verankert als Gedanken oder der Verstand. Die Gefühle lassen sich viel schwerer und langsamer wieder umpolen und daher tragen Frauen viel länger an in die Gefühlswelt aufgenommenen negativen Erfahrungen und negativen Äusserungen. Der Verursacher und die Frau selber brauchen länger, um das negative Gefühl wieder zu bessern. So entsteht „Nachtragen“. Frauen sind nicht nachtragend, sie tragen nur viel intensiver und länger an zu Gefühl gewordenen Tatsachen, Vorgängen, Eindrücken und Verletzungen.
Frauen sagen oft: „Das tut mir gut“ oder „Ich merke einfach, dass mir das nicht gut tut“. Sie meinen irgendein Essen, eine Medizin, eine Aktivität und und und. Was ist das Kriterium für „gut“ in diesem Falle? Sie orientieren sich ganz einfach am Wohlgefühl ihres Körpers. Ob das Medikament oder die Massnahme so auch nützt, wird gar nicht überlegt. Das Gefühl dominiert über den Gedanken. Und selbst wenn wir diskutieren, dass eine Massnahme vorübergehend ein Unwohlsein oder sogar schlimmeres verursachen kann oder sogar muss, dann ist es ganz schwer, dieses gefühlsmässig gefällte Urteil abzuändern. Das schöne oder schlechte Körpergefühl dominiert ganz die Entscheidungskriterien. Wir Männer geben üblicherweise auf. Ein gutes Beispiel ist die Physiotherapie. Es ist unter Ärzten eine bekannte Tatsache, das passive Physiotherapie (Massage oder passive Bewegungen etc.) akut zwar Wohlgefühl erzeugt, also Wellness ist, aber kaum eine längerfristige schmerzlindernde oder andere günstige Wirkung zeigt. In der Diskussion geben das manche Frauen sogar zu. Langfristig effektiv ist nur die aktive Bewegung (Gymnastik, Training) und dazu braucht es nach Anleitung in aller Regel nicht mal mehr eines Physiotherapeuten. Das kann man alleine zuhause durchführen. Trotzdem wird die aktive Behandlung abgelehnt oder wenigstens gemieden und möglichst die passive Therapie, die Wellness auf Krankenkassenkosten in Anspruch genommen. Frauen sind kaum vom Gegenteil zu überzeugen und wenn sie zusagen, dann nur kurz bis das Gefühl wieder siegt. „Gut“ ist, was der Frau ein gutes Bauch- und ein gutes Körpergefühl gibt. Der Verstand ist da völlig abgeschaltet. Bei Männern gibt es das viel seltener und denen erklärt man es und dann wird es gemacht, manchmal natürlich auch nicht.
Man kann Frauen wirtschaftlich (finanziell) so wunderbar ausnehmen. Man muss ihnen nur jede Form von Wellness anbieten. Da zahlen sie freudig jede Summe. Aber bitte Männer, Ihr dürft die Frauen nicht ausnehmen. Schenkt Wellness.
Intuition ist also eine schnelle Reaktionsform auf Grund vorgefertigter Urteilsmuster, die gefühlsdominiert sind und daher als sehr wahrheitsgetreu empfunden werden, deren Ergebnisse aber bei genauerem Durchdenken oft sehr egoistisch ausgerichtet und nicht sehr realitätsnah sind, aber lange anhalten.
Der Weg zur Frau führt über ihre Gefühle. Der Mann muss genau aufpassen, ihr keine negativen Gefühle zu machen. Dann kann sie die liebste und beste Frau sein. Und wenn er es schafft, der Frau die angenehmsten Gefühle zu machen, dann hat der Mann die ganze Frau gewonnen. Umgekehrt funktioniert es leider auch. Hat er sie gefühlsmässig stark verletzt, ist sie schwer wieder zurückzugewinnen.

 

Frauen und ihre Attraktivität:

Es gibt die spannungsvolleren, die männerbezogeneren Frauen. Das sind meist die attraktiveren Frauen. Andererseits gibt es die langweiligeren, weniger attraktiven, mehr weltbezogeneren Frauen. Die weniger attraktiven Frauen sind meist die beständigeren, die leidensfähigeren, die mehr durchhalten. Aber sie sind für einen Mann unauffällig. Die attraktiven Frauen wickeln den Mann ein, lieben ihn bis zur Selbstaufgabe, verschenken sich und binden damit den Mann, machen ihn völlig kritiklos, machen ihn schwach. Der Mann ist dann erobert. Er ist gebunden. Er „gehört“ dann ihr. Wenn er völlig frei nur ihr gehört, geht alles schnell. Wenn er irgendwie gebunden und nicht frei ist, kann das lange anhalten. Sie wird alles tun, auch sexuell, um ihn von ihrer höchstklassigen Liebe zu überzeugen. Aber wirklich lieben (zumindest so, wie er es interpretiert) tut sie ihn nicht. Für ihn ist das der Himmel. Sie wird blind! Er auch! Macht er aber einen entscheidenden Fehler, dann kippt ihre Gefühlswelt. Wird sie einmal enttäuscht, dann ist sie enttäuscht. Dann kehren sich plötzlich ihre Gefühle um. Der Schalter hat umgeschaltet. Dann kann sie sich nicht mehr gegen sich selbst wehren. Meist ist dann Schluss.
Es ist interessant, dass unsere Beurteilungen, unsere Deutungen von Geschehen so gefühlsabhängig sind. Nicht selten kommt es ja im Laufe der Zeit zu einer Verklärung alter Geschehnisse und alter Zeiten. Haben wir aber etwas erlebt mit einem sehr angenehmen Gefühl und wir werden plötzlich gewahr, dass das eine Täuschung war, wir werden enttäuscht, dann wechselt nicht nur das Gefühl ins Gegenteil, sondern die Beurteilung, die Deutung mit. Aus „gut“ wird dann plötzlich „böse“.
Andere Frauen kümmert der Mann viel weniger. Die Kinder, die Fürsorge, die Anderen sind wichtig. Sie versorgen ihre Männer als wären es ihre Kinder, und oft sicher mit viel Sorgfalt und Liebe, aber die tiefe Liebesbeziehung, das Gefühl, der entsprechende Sex fehlen. Solche Beziehungen können lange halten, aber sie werden langweilig. Der Verstand oder äussere Dinge müssen die Funktion des Bandes übernehmen. Und es gibt natürlich nicht wenige Männer, die sich gerne von ihrer Frau bemuttern lassen und damit solches Verhalten bei der Frau fördern, manchmal sicher auch fast erzwingen. Aber was sind das für (Hampel-)Männer?
Die weniger attraktiven Frauen sind weniger kalt (und werden auch meist weniger heiss), denn sie können nicht so hoch pokern. Die attraktiven bekommen schnell einen anderen Mann, die weniger attraktiven nicht. Aber von ihren abweisenden Gefühlen beherrscht sind sie genauso. Liebe ist Täuschung und sie muss gnadenlos bis zum Ende durchgehalten werden. Die Enttäuschung verkehrt die Gefühle und die nun negativen Gefühle bauen sofort die hohe und unüberwindbare Mauer, bei Frauen viel schneller und dauerhafter als bei Männern.
Die Frau möchte erobert werden. Sie möchte nicht einfach genommen, vergewaltigt oder als alltäglicher Akt gebraucht werden. Ja, wenn Sie, meine Dame, so Superklasse sind, dann natürlich und ohne Frage. Aber wenn Sie das gar nicht sind? Einbildung ist die schärfste Bildung. Vielleicht ist „schenken“, „einladen“ der sicherere Weg, zugegeben erniedrigend, aber erfolgreicher? Was halten Sie Frauen eigentlich von Sich? Die weibliche Attraktivität hängt an der Fruchtbarkeit. Für Männer sind alte Frauen daher nicht mehr attraktiv. Deshalb suchen sie sich jüngere. Liebe Frauen, das ist bitter, aber verzeihen Sie, das ist Biologie, Egoismus, nicht böser hinterhältiger Wille, genauso wie umgekehrt vieles bei Ihnen auch nicht böser Wille ist, sondern Biologie (z.B. „Nachtragen“.) (Schreibt mir eine Leserin vor Veröffentlichung des Textes: „…dass ich die Frauen so degradiere, dass sie als Sexualpartnerin ab einem bestimmten Alter nicht mehr attraktiv sind.“ Was sie nicht weiss und was ich Ihnen, meine sehr verehrten Damen, jetzt unter der Hand mitteile ist, dass ich das Problem von einer älteren ehemaligen Partnerin so beschrieben bekommen habe. Wir haben zusammen über manches nachgedacht, auch über das. Sie hat sehr darunter gelitten. Das weiss ich. Ich konnte ihr nicht endgültig helfen, aber sie ist eine wertvolle Frau, die ich auch heute noch schätze. Viele meiner Äusserungen über Frauen und Männer stammen von Gesprächen und Nachdenken zusammen mit Frauen. Ich möchte Sie nicht in die Pfanne hauen. Bitte verbinden Sie das Nachdenken über uns nicht gleich mit negativen Gefühlen. Ich weiss, dass Ihnen das sehr schwer fällt. Aber bitte! Sie können ja auch jederzeit einfach aufhören, zu lesen und nachzudenken.)
Meine sehr verehrten Damen! Wenn ich durch die Strassen gehe oder in meiner Praxis sitze und Patienten empfange oder an anderen Orten Menschen begegne, dann kann ich Sie nur mit Hochachtung loben. Viele von Ihnen geben sich viel Mühe, sich für ihren und für die Männer attraktiv zu machen. Das fällt mir schon seit vielen Jahren auf und das sollen Sie auch wissen, dass es zumindest einige Männer gibt, denen das auch auffällt. Und glauben Sie mir. Wir Männer sind auch unbewusst mit diesen Mitteln von Ihnen beeinflussbar, wenn vielleicht nicht gleich zum Sex, so aber doch in vielen kleinen Dingen des Tages. Versuchen Sie es ruhig. Ich oute mich: Es ist für mich als Mann etwas wunderschönes, in diesem Sinne und verbindend von Frauen beeinflusst zu werden. Ich lasse das bewusst und gerne zu! Ich empfinde das als Gewürz im Leben.

 

Frauen und ihr Liebesempfinden:

Frauen leben in ihrer eigenen Welt. Männer verstehen die Frauen nicht und umgekehrt auch nicht. Frauen verstehen Kinder und lieben Kinder. Männer können für Frauen alles geben. Männer können ziemlich sicher sein, dass Frauen das gar nicht merken. Wenn der Mann der Frau nicht 100 % Sicherheit und 100 % Annahme (Liebe?) schenkt, reicht es ihr nicht. Wenn er aber von vornherein in gewissen Grenzen (wenig (nicht keine!) physische Gewalt, Erhalt minimaler Gemeinsamkeiten, Erhalt finanzieller Grundlage) tolerabel bleibt, dann sehen sich nicht wenige Frauen als die lieberen, moralisch besseren und wertvolleren Menschen an und bleiben in dieser Beziehung. Dann schliessen sie die Augen vor der Realität und manche halten dann erstaunlich viel Kränkung, Schmerz und Erniedrigung aus. Sie fühlen sich als Opfer, als Reine, als Heilige. Sie haben ihre ökologische Nische gefunden. Sie entwickeln ihren Stolz, die moralisch bessere zu sein und mit diesem Stolz lässt es sich subjektiv sehr gut leben. Der Mann? Naja…, er muss halt sein.
Die Frau denkt über Liebe nicht nach. Für Frauen ist ihre eigene Liebe der Massstab für Liebe. Sie gehen davon aus, dass ihr Leben Liebe ist und daran stimmt ja auch eine ganze Menge. Und auch wir Männer gehen davon aus, dass die Art, wie Frauen lieben, Liebe ist. Wir kennen das von der Mutter her. Der Mann (ehemals Vater) ist da viel weiter entfernt.
Die Wünsche der Frau an den Mann ändern sich. In der Balz muss er stattlich und stark sein, ein Krieger, ein Held. Nach der Balz aber soll er besser klug sein, soll er sozial kompetent sein, kinderlieb und er muss genug Geld haben. Jetzt zählen ganz andere Qualitäten. Es zählt, was Frau im realen Leben zur Verwirklichung ihrer Wünsche braucht.
Frauen, die Teddybären lieben, sind gar keine Frauen, sondern bereits Möchte-gern-Männer. Aber Platz 2 zu leben in der Beziehung fällt in aller Regel Frauen viel leichter als Männern. Es kommt auf die Bedingungen an, unter denen sie Platz 2 leben können und dürfen. Möchte-gern-Männer erobern und bekommen Platz 1, müssen dann aber auch damit leben und alle Konsequenzen tragen.
Für die Frau liebt der Mann sie, wenn er sie als Prinzessin behandelt und immer für sie und die Kinder da ist. Dann stimmt die Welt der Frau.
Da Mann und Frau höchst unterschiedlich lieben und die Frau die Liebe des Mannes an ihrer eigenen Liebe misst, kann fast sicher nur ein negatives Verhältnis herauskommen. Die Liebe des Mannes ist eben gar keine Liebe in den Augen der Frau. Wenn dann noch ungünstige Handlungen oder Worte des Mannes dazukommen, kann die Frau nur mit Misstrauen und Rückzug bis zur Abwehr reagieren. Diese Gefühle wird sie schwer wieder los.
Und die Frau misst besonders in der zweiten Lebenshälfte den Grad der Liebe des Mannes neben Anderem auch an der Intensität des Orgasmus‘, die er ihr verschafft und umgekehrt. Die Gefühle beim Sex sind sehr bestimmende Gefühle. Da entscheidet sich sehr viel. Das ist sicher auch ein Grund, warum in der Psychologie und Gynäkologie, in Genderdiskussionen, Sexualitätslehrbüchern, und anderswo in den letzten Jahrzehnten so um das Verständnis des weiblichen Orgasmus‘ gerungen wurde.
Solange die Frau um den Mann warb, war es wichtig, wie der Mann zum Orgasmus kam. Gehört der Mann der Frau, hat das nur noch eine geringe Bedeutung. Legt er doch noch darauf Wert, zeigt das nur seine moralische Verwerflichkeit und wie schlecht er doch im Verhältnis zur Frau ist, eben noch ein Tier.
Die Geschwindigkeit, mit der Frauen auf Männer und Männer auf Frauen zugehen und in der sie sich gegenseitig umgarnen und gefangen im positivsten Sinne nehmen, ist sehr unterschiedlich. Frauen sind viel langsamer als Männer. Gehörte vielleicht auch das zur ersten Form von Geburtenkontrolle, die Gott und/oder die Evolution in das menschliche Leben eingebaut haben? Offenbar haben die Beiden Vieles, was zur Fortpflanzung der Menschen wichtig ist, hardwaremässig und auch softwaremässig in die Frau eingebaut. Wir Männer können das nur als so gegeben hinnehmen.
Die Frau ist sexuell aktiv als junge Frau, um den Mann zu gewinnen und schwanger zu werden. Danach ist sie viel mit den Kindern beschäftigt und absorbiert. Der Mann steht da eher am Rande. Nach der Kinderphase aber ist die Frau sexuell aktiv im Wesentlichen, um schöne Körpergefühle, schönes Bauchgefühl, Wohlgefühl zu erleben. Alles Andere empfindet sie mehr oder weniger als Vergewaltigung oder entgegengesetzt als lange Weile.
Frauen sind sexuell aktiv mit einem Zweck, nicht aus Selbstzweck, schon gar nicht aus Liebe. Freiwillig gibt sich keine Frau einem Mann hin! Sie muss immer gekauft werden. Geld ist da eine gute Möglichkeit, auch in der Ehe. Deshalb Mann, Du musst immer Geld haben oder andere Geschenke. Eine halbwegs attraktive Frau kann immer noch sich selbst verkaufen, Du als Mann kaum. Beim Sex (innerhalb und ausserhalb der Ehe) bestimmt die Frau ganz eindeutig, wo es lang geht. In der Regel wird sie die Sexualität restriktiv benutzen, weil sie damit ihren eigenen Wert steigern kann. Leider übertreiben nicht wenige Frauen (eine gute Mitte zu finden ist im Leben immer schwer) und mit der „Gleichberechtigung“ zwischen den Geschlechtern und Prozessen wie „Me too“ noch mehr, kommt es dazu, dass die Männer mit ihrer stärkeren Sexualität immer weniger Chancen auf Verwirklichung haben. So werden Männer auch immer mehr in die Falle der Anwendung von (leichtem und zunehmendem) Druck gedrängt (leider auch Gewalt). Das soll keine Entschuldigung sein, aber es kommt natürlich zu einem immer weiteren Hochschaukeln, dass einem liebevollen Miteinander beider Geschlechter immer mehr in den Weg legt.
Der Mann gerät leicht in die Falle der Frau: Solange er ihre Bedingungen erfüllt, wird sie ihn genauso hingebungsvoll lieben, wie er sie. Das Dumme ist nur, meistens halten wir Männer das nicht sehr lange aus. Bei einer Frau ist es für den Mann ganz leicht, in Fettnäpfchen zu treten, Fehler zu machen. Dann versiegt die Liebe dieser wunderbar liebenden Frau schlagartig, wenn sie aus der Trance aufwacht. Ich wünsche Euch Männern, dass ihr bei Euren Frauen nie solche Fehler macht. Im Grunde ist es gar nicht so schwer. Lieben müsst Ihr Eure Frauen gar nicht. Die meisten Frauen sind völlig zufrieden, wenn Ihr tut, was sie wollen. Hoffentlich seid ihr ewig hingebungsvoll ihre Diener.
Umgekehrt heisst das aber auch bei nicht wenigen Frauen: Mann, mach, was Du willst, was Du für richtig hältst, aber nimm mich mit! Frauen wollen dabei sein und Frauen wollen sich wohl fühlen. Wenn nicht das Wohlgefühl ganz oben steht, dann der Stolz, auf das Wohlgefühl zugunsten des Mannes verzichtet zu haben. Eigentlich doch ganz einfach oder? Mehr brauchen und wollen viele gar nicht. Eines von Beidem!
Und ewig lockt das Weib“. Wenn es mal so wäre. Wenn die Frau keinen Mann hat oder wenn sie sich nicht mehr emotional an ihren jetzigen gebunden fühlt, dann stimmt das voll und ganz. Wenn der neue Mann aber in Besitz genommen ist, versiegt das Locken nach und nach, oft auch erstaunlich schnell. Dann wird gefordert. Mann, während der Kinderphase, bringe genug Geld nach Hause. Lass mich so viel arbeiten, wie ich mag (zuhause und auswärts). Ich mache auch Dir gerne das Nest, aber bringe immer genug Abwechslung mit nach Hause, vor allem nach der Kinderzeit. Von sich selbst aber haben Frauen weiter das Gefühl, zu lieben und zu geben wie in früheren Locktagen, wie zur Balz. Frauen fühlen sich intuitiv immer als liebende, als gebende, als schenkende. Das ist ihr Selbstbild.
Sehr verehrte Dame, Sie lieben weder den Einen noch den anderen. Sie lieben nur Sich und Ihren Bauch und Ihr gutes Gefühl. Was dem dient, ist „gut“ und ist „gut für Sie“.
Was heisst es, wenn eine Frau sagt „Ich liebe Dich“ und was heisst es auf jeden Fall nicht? Es heisst: „Ich will von Dir ein Kind haben und Du musst mir helfen, es gross zu ziehen und musst für mich da sein. Du gehörst nun mir.“ Es heisst auf jeden Fall nicht: „Ich verschenke mich an Dich.“ Wenn sie sich verschenkt, dann nur in Form eines angebotenen Darlehens und der Mann, der darauf eingeht, hat bereits in die Bedingungen eingewilligt, auch wenn die nie von einem der Beiden bedacht wurden. Jeder von beiden begehrt nur nach seinem Egoismus und träumt, versucht den anderen zu täuschen, aber wird sich auf jeden Fall nicht verschenken.
Frauen wollen Männer haben. Wenn sie sie haben, haben sie sie aber oft schon nicht mehr. Und dann wundern sie sich.
Eine Frau ist für eine sehr schöne, intensive Beziehung oft bereit, alles zu geben, sich selbst zu geben, ihren Körper zu geben bis zur Selbstaufgabe. Das merkt man auch am Ausmass ihrer Angst, ihn zu verlieren. Ihre Liebe ist nicht bedingungslos und sie ist nicht ewig. Sie misstraut ihm immer, dass er sie nicht genug liebe. Sie geht hohe Vorleistungen und Risiken ein. Sie pokert hoch. Wenn es aber schief geht oder sie glaubt, dass es schief gehe, dann folgt die Abrechnung für all den Einsatz, für das viele „minus“. Gelingt der Ausgleich nicht zu ihrer Zufriedenheit, werden viele depressiv, die anderen aber Frauengewerkschafter gegen die Männer.
Im Hintergrund sind Frauen nur liebevoll zu den Kindern und die brauchen das auch. Männer müssen von den Frauen domestiziert werden, zum Einhalten von Normen, zur Liebe und Zuneigung erzogen werden. Dazu gehört auch das gezielte Verstecken und Vorenthalten des weiblichen Körpers. Immer muss der Mann geprüft werden, ob er die Frau auch bedingungslos liebt und verehrt. Wenn nicht, dann gibt es keinen Sex! Manchmal wird sie gegen sich selber weich. Dann hat er Glück. Sie will den Sex oder sie will ihn, den Mann, mal nicht so gebieterisch behandeln. Aber ihr Körper und Sex bzw. deren Entzug sind ihre kräftigsten Waffen. Und die setzt sie auch gnadenlos ein. Nur wenn sie sexuell besinnungslos gemacht wurde, dann gibt sie diese Waffe aus der Hand. Aber wehe, lieber Mann, wenn Du einen Fehler machst und sie wird aus der Besinnungslosigkeit oder der Trance wieder erwachen. Dann wird sie sofort die Waffe wieder in die eigene Hand nehmen und dann ist mit allem Schluss, sehr wahrscheinlich auch mit Dir. Und dann folgt wieder der Ausgleich von – und +. Natürlich meint das nicht, dass die Frau immer treu zu sexuellen Diensten sein muss. Wir wollen auch gar keine Vorwürfe machen, nur das Spannungsfeld ausleuchten, in dem wir leben. Sex ist ein gegenseitiges Geben und Nehmen (eigentlich ja banal, aber im Spannungsfeld von begehren und schenken schwer auszugleichen!).
Frauen wollen ihre Mission erfüllen und dann endlich sich selbst und ihren Körper pflegen. Solange sie mit der Mission beschäftigt sind, auch bei den Enkeln, sind sie lieb und hingebungsvoll, ausser mit ihrem Körper. Der wird gehütet. „Das Leben besteht doch noch aus so vielen anderen Dingen, doch nicht nur aus Sex? Mann, wie stupide bist Du?“ Meine sehr verehrten Damen, Sie haben Recht, aber Sie haben nur uns Männer. Andere gibt es nicht!
Konsequenz: Ein Mann braucht zwei Frauen. Damit kann er die Abhängigkeit vom Wohlwollen der Frau minimieren. Denn eine ist immer gerade unpässlich oder in sich selbst verliebt oder zweifelt an sich selbst oder ist dem Mann böse. Und schiebe keiner den Sex in die Bedeutungslosigkeit. Es muss immer der Verdacht naheliegen, dass der Sex nur aus irgendwelchen Gründen verdrängt wird. Sex ist der gesündeste Sport. Sex ist das, was am stärksten positive Gefühle macht. Sex ist der innigste Kontakt zwischen Menschen. Sex ist der wirkungsvollste Optimismus für die Zukunft.
Solange ein Mann eine Position einnimmt (beruflich, aber noch mehr in seinen Ansichten, seinem Denken, seinem Handeln, seinen Zielen), ist er für die Frau interessant. Dann kann sie sich an ihm ausrichten, entweder pro oder kontra. Männer, deshalb müsst Ihr Euch eine Position erarbeiten, am besten schon vor der Liebe.
Weibliche Liebe ist Liebe unter Bedingungen, aber männliche Liebe auch. Frauen wussten immer schon, dass Männer eigentlich gar nicht lieben, sondern immer nur vögeln wollen und unter Bedingungen (attraktive, schöne Frauen) „lieben“. Und, meine sehr verehrten Damen, ich denke, Sie haben Recht. Männer fühlen sich im Sex von Frauen geliebt, auch wenn diese es eigentlich aus ganz anderen Gründen tun. Wenn eine Beziehung zu Ende geht, dann fühlen Frauen sich in ihrer negativen Sichtweise Männern gegenüber bestätigt (und das stimmt ja auch). Männer dagegen fühlen sich in solch einem Falle von der Frau betrogen (und das stimmt ja auch). Da Frauen sich selbst für die Liebe halten, können sie sich gar nicht vorstellen, dass sie auch und welches Ausmass an Schaden sie anrichten können.
In der ersten sexuellen Phase sind Frauen wahnsinnig flexibel und anpassungsfähig. Aber auch nach dieser Phase, während der Kinderphase und danach sind viele Frauen erstaunlich anpassungsfähig. Männer, das ist Eure Chance. Wenn Ihr ihnen genug Achtung, Liebe, Verständnis und Abwechslung schenkt, dann passen sie sich Euch bis zur Selbstaufgabe an. Das ist doch ein irrsinnig wertvolles Geschenk!!! Umgekehrt sind wir Männer viel rigider und viel weniger anpassungsfähig.
Kaum ist die Frau aus der Kinderphase heraus, beginnt ihr um den eigenen Körper Kümmern. Das hat natürlich Sinn, denn wir Männer lieben schöne weibliche Körper. Und eine Frau, die ihren Körper und nicht nur den attraktiv erhält, ist eine sehr wertvolle Frau für uns Männer. Dann höre ich relativ schnell und oft Frauen sagen: Ich tue oder leiste mir mal etwas Gutes. Meinen sie damit nicht auch Liebesersatz für Ihren Körper? Männer, was habt Ihr vermissen lassen? Sie kümmern sich jetzt selbst um ihren wunderbaren Körper. Eigentlich hättet Ihr das machen können und müssen.
Authentische Frauen wollen geliebt werden. Sie wollen gar nicht herrschen. Sie müssen das auch gar nicht. Sie leben intuitiv ihre menschliche Rolle, die Hingebungsrolle, die lebenspendende Rolle und haben damit erstaunlicherweise oft auch genug für sich. Liebe Männer, wir können da natürlich auch ein bisschen dazu beitragen!
Fragt mich eine Frau: „Woran kann ich erkennen, dass mein Mann mich liebt?“ Ich fürchte, Sie können es nicht erkennen. Es stellt sich die Frage, ob Sie es denn erkennen müssen. Wissen muss das ja eigentlich nur die Frau, die davon etwas abhängig macht. Klar müssen und wollen wir Männer uns alle Mühe geben, unsere Liebe immer wieder zu bezeugen. Und da sind wir nie einfühlsam genug. Aber dürfen wir Männer Sie, meine Damen, auch um Liebe bitten, wenn Sie unsere Liebe nicht merken?
Meine sehr verehrten Damen. Am meisten sexy sind Sie, wenn Sie sich dem Mann schenken, erst in der Vorbereitung, dann in der Durchführung und hinterher auch in der Achtung. Denken Sie daran, Sie sind für uns das Beste, was es auf dieser Welt gibt.

 

Frauen denken über Männer:

Frauen denken von Männern zunächst grundsätzlich ängstlich, vorsichtig, schlecht. Für Frauen sind Männer zunächst immer erst einmal Gefahr. Sie brauchen lange, bis diese Wahrnehmung als Gefahr durch Vertrauen ersetzt wird. Männer sind ja auch stärker und die Erfahrungen sprechen dafür, dass die Frauen Recht haben mit ihrer Vorsicht. In den letzten Jahrzehnten sind Männer für Frauen ja auch ganz real immer gefährlicher geworden oder es wird viel häufiger bekannt, wie schlecht Frauen von Männern behandelt werden. Männer denken von Frauen grundsätzlich viel positiver. Und Frauen geben sich grosse Mühe, für die Männer auch immer so dazustehen. Nur Islamisten und männliche Dummköpfe denken anders. Frauen müssen immer die Besseren, die Liebevolleren, die Gehorsameren, die Ehrlicheren, die Treueren, … sein. Wenn sie merken, dass sie es nicht sind, dann müssen sie es vorspielen und es braucht viel Kraft und Energie für die Frau, dieses Image immer wieder zu pflegen. Sie wird aber auch immer bereit sein, diese Kraft und Energie einzusetzen.
Intuitiv verachten Frauen die Männer. Männer leben von der Gnade der Frauen „Männer kümmern sich ja auch…“ Männer müssen sich daher immer beweisen. Und eben diese Beziehung zueinander verstärkt das negative Image mit der Zeit und die Beweispflicht des Mannes auch noch. Dieses Karussell endet nur, wenn mindestens einer von Beiden ausbricht. Das Karussell ist nach aussen eher unangenehm. Frauen haben mit der Aufzucht der Jungen einen Wert, da kommt das Geld oder die Kraft der Männer nicht mit. Vielleicht hat vor Millionen Jahren Kraft im Überlebenskampf mehr bedeutet, so dass Männer ihre Kraft mehr demonstrierten oder demonstrieren mussten und die Frauen mehr nach diesem Kriterium ausgewählt haben? Junge Frauen tun es ja oft auch heute noch so.
Frauen entwickeln Stolz, wenn sie einen besonderen Mann an Land gezogen haben und sie entwickeln Stolz, wenn sie Kinder zu ordentlichen Kindern erzogen haben. Daran hängt ihr Lebensgefühl und ihr Wert. Geht etwas schief, ist das auch ihr besonderes Leid, vielleicht auch Verschulden. Es gibt nicht wenige und zahlenmässig zunehmend Frauen, die besonderen Stolz entwickeln, wenn Sie es den Männern gezeigt haben „Pah, wir sind doch besser als ihr, wir können mehr“ (Frauenrechtlerinnen stehen sehr stark in der Gefahr, so zu denken).
Frauen misstrauen Männern. Männer vertrauen Frauen viel mehr. Vielleicht ist das Folge der frühen Prägung durch die Mutter, die ja die erste Vertrauensperson des Kindes ist. Bitte nicht mit „negativ“ belegen: Frauen täuschen (im Grunde: lügen und betrügen) viel mehr, weil sie im Inneren egoistisch sind wie die Männer. Durch ihre Mutterrolle, ihre lebenserhaltende Rolle in der Gesellschaft sind sie aber in gewissem Sinne unantastbar. Sie belügen sich selbst in der Annahme, sie seien nicht egoistisch wie die Männer, sondern nur liebevoll. Sie umgarnen den Mann und erwecken in ihm den Eindruck, die Liebe persönlich zu sein. Kommt etwas dazwischen, wenden sie sich von ihm ab wie von einer heissen Kartoffel und alle Liebesschwüre zuvor sind vergessen. Frauen können ihren Egoismus leichter und besser vor sich selbst und vor anderen verstecken (und damit belügen sie sich) als die Männer. Männer stehen unter Generalverdacht. Die Frau ist klein und wehrlos und Opfer. Der Mann ist gross, kräftig und stark und deshalb Vergewaltiger, Täter, Straftäter.
Frauen fühlen sich immer im Recht und unterschätzt. Meine Damen, Sie haben natürlich Recht: Wir Männer unterschätzen Ihren Wert wirklich immer. Sie geben sich und alles hin und wir Männer lieben Sie einfach nicht genug dafür. Deshalb revoltiert die Frauenwelt jetzt, um sich endlich vom Joch der Männer zu befreien. Sie haben Recht, aber es stellt sich die Frage, ob die neuen Konsequenzen dem menschlichen Miteinander förderlicher sind? Wir sind Menschen, Sie und wir. Statt miteinander sind wir immer mehr gegeneinander.
Frauen müssen die Männer immer erziehen. Die Mutter-Kind-Beziehung liegt der Frau viel näher als die Frau-Mann-Beziehung und so wird der Mann immer wieder zum Kind gemacht oder als grosses Kind betrachtet. Und bei nicht wenigen Männern haben die Frauen ja sogar völlig Recht. Es gibt inzwischen eine weibliche Allianz der Verachtung für den Mann!
Früher waren einige besondere Frauen Hexen und schuldig und wurden verbrannt. Heute sind Männer schuldig und landen am Pranger oder hinter Gittern.

 

Frauen und ihre Opferrolle:

Frauen spielen die Liebe, die Heilige, die Schöne, die Gute, die Treue, die Zentrale … Eigentlich geht es aber nur darum, dem Mann erst den Samen, dann die Hilfe bei der Aufzucht der Kleinen sowie Treue, Liebe, Versorgung, Schutz etc. abzutrotzen. Das sind Frauen gewohnt. Dafür opfern sie alles. Dafür sind sie auch bereit zu leiden. Und die Evolution und/oder Gott haben es für zweckmässig gefunden, das mit Wohlgefühl für die Frau zu verbinden, weil das offenbar die Chance auf Entstehen und Gedeihen der Kinder erhöhte. Es gibt sogar Umstände, unter denen es ihnen leichter fällt, neben einem gewalttätigen, bösen, gefühlsleeren Mann zu leben. Denn neben einem solchen Mann kann die Frau viel einfacher die liebevolle, aufopfernde Rolle spielen. Ihre Rolle fällt ihr leichter. Wenn Männer gefühlvoller und lieber werden, ist die liebende und versorgende Opferrolle für die Frau viel schwerer zu spielen. Und manche Frau ist so ihrer Opferrolle verhaftet, dass sie gar nicht wahrnimmt, wenn da ein Mann etwas zurückhaltend anders ist als andere. Solche Männer machen es Frauen nicht nur leichter.
Sich hingebende Frauen binden Männer an sich. Bitte, sehr verehrte Damen, nehmen Sie das auch wahr! Die Männer sind dann an Sie gebunden. Als Erklärung für das Ende der Beziehung ein einfaches „Du bist Schuld, weil Du meine Bedürfnisse nicht gestillt hast“, ist dann eine sehr kurz gedachte und unangemessene, eigentlich unweibliche Handlungsweise. Denn so handeln Frauen, zumal die sich aufopfernden, eigentlich nicht. Oder vielleicht gilt auch hier, so haben sie lange nicht gehandelt, am Ende jedoch müssen sie – und + ausgleichen?
Nach der Kinderphase nehmen sich Frauen gerne wieder einen Mann. Er darf sogar zum Pflegefall werden und ihre Kräfte aufbrauchen. Er ist nicht ihr Mann, sondern ihr „Ersatzkind“. Andere Frauen nehmen sich Tiere: Katzen, Pferde, Hunde, … Diese sind Kinderersatz. Die Frauen hegen und pflegen sie. So bricht sich die innere Aufgabe zum Lebenspenden oder zur Lebenspflege wieder Bahn.
Frauen leisten den Hauptteil in der Pflege. Das können sie viel besser als Männer. Danken wir ihnen das, denn wenn wir sie dort wegholen, macht es keiner mehr oder wir unsensiblen Männer oder gar Roboter müssen es tun. Also Vorsicht in der Neugestaltung der Gesellschaft. Womöglich bereuen wir es bald, wenn wir selbst gepflegt werden wollen oder gar müssen?
Frauen sind Schenker! Aber sie verausgaben sich schnell und werden damit zu Darlehensgebern. Bei fehlender oder diskrepanter Rückzahlung zünden sie zum Schluss die weibliche Atombombe. Schluss! Abbruch! Der Mann wird verbannt! Frauen können diese Reaktion nur schwer ändern oder unterdrücken, da vieles daran über die Gefühlsebene läuft. Das ist nicht böser Wille! Und wieder, am Ende einer langen Darlehensgabe sorgt die Biologie soweit sie kann für den Ausgleich von – und + bei der Frau. Andernfalls bleibt den Frauen nur der Weg in die reaktive Depression.

 

Frauen nach der grossen Liebe:

Frauen lieben eigentlich nicht so, wie wir Männer das glauben, sondern sie wollen Beziehung schaffen. Vergessen wir nicht: Die engste leibliche Beziehung ist nötig für den Fortbestand der Menschheit. Frauen vögeln nicht aus „Liebe“, sondern sie verfolgen mit dem Vögeln einen Zweck. Da können Frauen wahnsinnig hingebungsvoll werden. Da passiert körperliche Liebe, wie sie besungen wird, wie sie ersehnt wird, wie sie unser Leben verändert. Wenn der Mann nach dem Verliebtsein (nach der Täuschungsphase) nicht mehr passt, dann ist bei manchen Frauen schon Schluss. Wenn der Mann in der Kinderphase nicht ausreichend kooperiert, dann wird’s schwierig. Wenn die Kinderphase zu Ende geht und es besteht nicht eine halbwegs tiefgreifende Beziehung zwischen beiden, dann ist Schluss. Wenn der Zweck der Beziehung wegfällt, bleibt nur noch Leere. Frauen sind dann tief verletzt. Frauen gehen daran kaputt und werden depressiv, es sei denn, sie haben das Zeug, noch einmal durchstarten zu können. Dann werden sie sich ihrer eigenen Interessen (und der ihrer Kinder) bewusst. Sie stellen sich selbst und ihre Kinder in den Vordergrund. Dann wird der berühmte Schalter umgelegt. Sie entscheidet sich gegen den Mann und sucht sich einen neuen. Diese Entscheidung ist unwiderruflich und folgt den jetzt völlig entgegengesetzten Emotionen. Je stärker ihre „Liebe“ vorher war, desto stärker ist jetzt die Abneigung oder sogar der Hass. Da sind Frauen so sehr mit ihren körperlichen Ursprüngen von damals verbunden und ihnen ausgeliefert, dass sie kaum eine Chance haben, dem zu entrinnen und sich anders zu entscheiden. Mann, Du hast mir sehr weh getan (was ja auch stimmt), Du bist Schuld. Männer stehen dann da und wissen nicht, wie ihnen geschieht.
Frauen reagieren mit Rückzug, werden laut. Da sie kräftemässig unterlegen sind, fangen sie an zu weinen (offen oder versteckt) und sie verbarrikadieren sich. Ich rede nicht mehr mit Dir. Ich rede mit Dir nicht mehr über persönliche Dinge. Du bist für mich Luft. Du fasst mich nicht mehr an. Sexverbot. Ich bin nur noch für die Kinder da. Ich wende mich einem anderen Mann zu und Du bist für mich erledigt. Ich bin gut und Du bist böse.
Viele Frauen schalten dann auf Kinderliebe, besser Kinderbeziehung, um. Der Mann (selten noch der alte, meist der neue) wird zum Kind. Er wird gehegt und gepflegt wie man das mit Kindern tut. Der Mann fühlt sich vielleicht wohl, aber eigentlich ist er nicht ernst genommen. Wenn der Mann bequem ist, und sehr viele sind das ja und es ist auch ganz praktisch, dann fügt er sich der neuen Situation. Er wendet sich dann dem da draussen zu, dem Geld verdienen, seinen Hobbys, seinem Spieltrieb, seiner Sucht etc. Dann mag der Mann es sogar, in günstigen Fällen vielleicht sogar beide, Mann und Frau. Nach aussen sieht die Beziehung super aus. Das ist ein perfektes Paar. Alles in der Beziehung läuft reibungslos. Man gibt sich den Genüssen hin, wird fett und fetter. Bedenken wir: Liebe geht durch Max und nicht durch den Magen. Nach Jahren wird nicht selten die Frau unzufrieden. Sie hat immer die Arbeit gemacht. Sie hat sich abgemüht, erst um die Kinder, nun um ihr übrig gebliebenes oder neues „Kind“. Das degeneriert langsam immer mehr. Die Beziehung gerät immer mehr aus der Balance.
Die eine Sorte der Frauen ist ängstlich und liebt aus Angst und gibt sich hin. Sie fühlt sich minderwertig oder ist es auch und achtet oder fürchtet und begehrt nicht selten den Mann. Die andere Sorte von Frauen ist gebildet oder dominant. Sie achtet den Mann sowieso nicht, weil sie ihn gleich als grosses Kind betrachtet. Sie nimmt ihn von vorne herein als Kind oder als Aufgabe in ihre Beziehung auf. Auch in dieser Beziehung funktioniert die Fortpflanzung. Wir sehen aber von aussen nicht selten, dass das eine Zweckbeziehung ist. Der Mann hat sich innerlich zuhause verabschiedet. Er lebt in seinen Hobbys, seinen Aufgaben, seiner Arbeit ausserhalb der Ehe und er kommt nach Hause, um sich versorgen zu lassen. Auch in diesen Beziehungen degenerieren die Männer später.
Frauen lieben doch so oft und intensiv und doch wieder so an Bedingungen gebunden. Frauen sind zuerst für ihre Kinder da. Nur wegen der Kinder brauchen sie auch die Männer. Für die Kinder sind sie zu 100 % da. Sie erwarten auch von den Männern, dass sie zu 100 % für sie und für die Kinder da sind. Weniger ist nicht erlaubt. Und wenn es weniger ist, dann entsteht für die Frauen eine gefühlte Lücke. Die gefühlte Lücke wird mit Minus verknüpft. Wenn das Maass mit Minus voll ist, dann schlagen die Gefühle ins Gegenteil um. Dann entsteht pure Ablehnung. Die ist kaum noch umzudrehen. Durch diese Umpolung entstehen ganz andere Bewertungen. Die Bewertung des männlichen Verhaltens eben noch als akzeptabel (vielleicht sogar viel positiver) betrachtet, wandelt sich dann in pure Ablehnung. So entstehen üble Nachreden und üble Enthüllungen zu viel späterer Zeit. Das gleiche Ereignis, dass zur Zeit des Stattfindens mit den schönsten Gefühlen verbunden war, maximal positiv oder wenigstens als annehmbar bewertet wurde, wird später nach der Gefühlsumkehr völlig gegenteilig wahrgenommen und auch völlig gegenteilig bewertet und beschrieben (z.B. vor Gericht). Aus Liebe wird Ablehnung. Das lässt sich mit dem Verstand nicht ändern! Dazu ist er einfach viel zu wirkungsschwach, zumal in einer solchen gefühlsbetonten Situation.
Sie wird ihren Gefühlen folgen und wird sich erbittert gegen ihn stellen, wird ihm alles Geld für die Kinder aussaugen oder für sich, denn sie hat die Kinder grossgezogen. Da kann sie sich nicht gegen sich selbst wehren. Da kann sie zur indirekten Mörderin werden, auch wenn der Mann sie noch lange liebt und das auch bezeugt. Es gibt kein „Zurück“ für sie und keine „Gnade“. Wahrscheinlich müssen wir das damit erklären, dass die Frau bis dahin lange viel gegeben hat. Sie hat den Mann ganz gewollt, hat sich nach eigenem Gefühl ganz an ihn verschenkt. Sich selbst und ihren Körper empfindet sie als Liebe. Das kann sie gar nicht in Frage stellen. Diese Liebe und damit sie selbst wird jetzt vom Mann in Frage gestellt. Egal unter welchen Umständen, der Mann wird jetzt zum Trennungsfaktor. Jetzt ist sie zutiefst verletzt. Jetzt gleitet sie ins andere Extrem. Jetzt folgt schlicht der Ausgleich. Dem langen Geben folgt jetzt das extreme Nehmen. Das ist nicht (böser) Wille, sondern Biologie, die sich hier auswirkt.
Es gibt eingefahrene Rollen in der Ehe, Beziehung oder Familie. Nicht selten finden wir bei eingespielten Paaren, dass die Frauen die Männer geradezu mästen. Manchmal hat man den Eindruck, dass die Frau froh ist, wenn er zunimmt. Dann nimmt seine Attraktivität für andere Frauen ab. Er ist ihr sicherer. Er tut dann noch den Rest dazu mit dem täglichen Bier abends vor dem Fernseher oder in der Kneipe oder im Verein. Sie darf dann auch zunehmen und so werden beide sich gegenseitig als Mann und Frau los. Das Essen wird zum Sex des Alters. Es besteht eine mehr oder weniger intensive Konsumgemeinschaft.

 

Frauen und Geld:

Frauen haben einen Lebenssinn, der ihnen alleine zusteht, der sie ausfüllt, der neues Leben schafft und der damit gar nicht schöner und wertvoller sein kann. Sie haben damit viel Arbeit und Mühe und es geht ihnen an die Kräfte. Aber sie haben damit ihre Aufgabe und ihren Sinn und das seit Hunderttausenden von Jahren. Alle Änderungen unserer Bewusstseinslage, unserer Wünsche und Träume, unserer Bewertungen und Ziele wird daran in absehbarer Zeit nichts ändern. Wir müssten sonst in Zeiträumen von Jahrtausenden denken. Dabei denkt unsere Zeit inzwischen eher in Sekunden. Wissenschaftliche Studien über „lange“ Zeiträume dauern selten mehr als ein paar, oft sogar weniger als ein Paar Jahre. Vergessen wir’s. Und auch unsere Ideologen und Vordenker denken selten in Zeiträumen von mehr als zehn Jahren, wenn es darum geht, dem Ziel eines besseren und untergebeneren Menschen näher zu kommen.
Dieser Sinn der Frau hat nichts mit Geld zu tun. Natürlich braucht es Geld für eine Familie und für Kinder. Natürlich braucht es Versorgung. Aber das ist Aufgabe des Mannes. Das grosse Geld juckt die Frau nicht. Sie dient und liebt und arbeitet auch mit wenig Geld. Wichtiger ist die Anerkennung und/oder die Gegenliebe, die Bewunderung, die Hilfe, die Beziehung.
Frauen, die arbeiten gehen, tun das Zweitbeste. Das kann natürlich unter gewissen Umständen sehr sinnvoll oder sogar nötig sein. In der Regel werden viele Frauen jedoch damit am Sinn ihres Lebens, an dem, was sie am besten können und sich unbewusst wahrscheinlich meist auch wünschen, vorbei leben. Die Frauen sind besonders schlimm dran, die sich aus irgendeinem Grunde verpflichtet fühlen, zu arbeiten, um Geld zu verdienen. Sinnvoll ist natürlich heute ein Beruf mit Arbeitsmöglichkeit für jede Frau für Zeiten ohne Familie, ohne Kinder, ohne Verpflichtung, aber eben dafür. Frauen haben ja in den letzten 200 Jahren viel Lebenszeit nach den Kindern geschenkt bekommen, die sie nun füllen müssen und wollen. Viele Frauen haben noch überschüssige „Frauenpower“, die genutzt werden will. Viele Frauen haben sie aber doch nicht und überschätzen sich damit nur oder verweigern sich. Die Gleichstellung und Gleichbehandlung der Frau in der Gesellschaft (z.B. im Arbeitsrecht, im Krankenrecht, im Rentenrecht) überfordert die Frauen oft. Frauen und Männer sind viel weniger gleich, als wir wahrhaben wollen.
Frauen, die aber doch in der Wirtschaft sind und eine Beziehung zum Geld entwickeln, werden oft ehrgeiziger und geiziger als die Männer. Sie gehen sicher weniger Risiken ein als die Männer. Weniger korrupt als die Männer gehen wahrscheinlich auch Frauen mit dem Geld nicht um. Aber auch in der Wirtschaft muss die Beziehung zum Geld längst nicht so ausgeprägt sein wie beim Mann. Je nach Situation und Weltanschauung kann das günstig oder auch ungünstig sein.
Frauen für Geld arbeiten lassen, ist Perlen vor die Säue werfen, egal ob sie es aus Eigenantrieb tun oder gezwungenermassen.

 

Frauenkleinstunternehmen:

Schauen wir auf die vielen Frauen, die nach dem Ende der harten Zeit der Fortpflanzungsperiode, manchmal auch schon parallel oder auch als Ersatz, Kleinstunternehmen gründen. Da gibt es Boutiquen, Beratungsstellen, Cafés, Buchläden, Werbeagenturen, Sprach- und Musik-Lehrerinnen, Läden, Hofläden und vieles mehr. Fragen Sie mal nach, wie viele von denen sich wirklich wirtschaftlich tragen, die Frau oder sogar eine Familie ernähren können. Viele von ihnen bringen nicht nur nicht das grosse Geld, sondern allenfalls kleines Geld, arbeiten mit einer schwarzen 0, manchmal auch schlechter. Aber diese Kleinunternehmen schaffen Atmosphäre im Dorf, in der Stadt, in der Gemeinde. Denken Sie sich all diese kleinen Unternehmungen mal weg. Dann wären unsere Städte viel leerer und toter.
Ganz vergessen sollten wir in deren Hintergrund allerdings nicht die Männer, die diesen Frauen durch ihren Lebensunterhalt dieses Wirken erst ermöglichen.
Denken wir an die vielen ehrenamtlichen Tätigkeiten von Frauen. Sie dienen mit Hingabe und Aufopferung dem Verein, den Menschen, der Kirche, anderen Institutionen. Den Wert dieser Arbeit können wir nicht hoch genug einschätzen, auch wenn er sich in Geld überhaupt nicht ausdrückt. Und wenn wir diesen Wert bezahlen müssten, würde unsere Gesellschaft anders aussehen. Geld ist ja doch nur ein sehr einseitiger Ausdruck von Wertschätzung, eben eigentlich männlich. Wären wir dazu in der Lage, diese Einseitigkeit aufzubrechen? Dazu würden uns vielleicht die Frauen helfen, nicht die Möchte-gern-Männer. Wir sind viel zu viel Mann-dominiert? Möchte-gern-Männer verstärken diesen Effekt leider noch?
Wissenschaftler fanden, dass Geld für weibliche Berufsanfänger nur eine untergeordnete Rolle bei der Wahl des ersten Arbeitsplatzes spielte. Gratulieren wir den Wissenschaftlern zu ihrer Erkenntnis. Die hätte man auch ohne solch eine Studie nicht bekommen können, diese Erkenntnis. Macht denn keiner der Wissenschaftler im normalen Leben die Augen auf? Oder sind ihre Augen ideologisch so blind geworden, dass sie solche Dinge gar nicht mehr sehen können? Wissenschaft ist auch eine riesige Geldvernichtungsmaschine!

 

Frauenträume:

Frauen träumen von verantwortungsbewussten, für die Gefühle der Frau empfindliche, die Frau verwöhnende Männer, die sich um die Kinder sorgen und sie hegen und pflegen.
Frauen träumen intensiv. Frauen können sich auch phantasievoll in eine andere Welt versetzen. Sie können Geschehnisse verdrängen und in einer Scheinwelt leben. Manche halten sich damit buchstäblich am Leben, für Jahre und Jahrzehnte.
Diese Welt schlägt sich dann auch in Liebesromanen und vielen anderen Spielereien nieder. Auch diese Romane atmen die Spannung von Sein und Schein. Nicht selten klingen sie wie Märchen. Wer sie für übertragbar in die reale Welt hält, wird oft Schiffbruch erleiden, selbst wenn die Geschichte auf wahren Begebenheiten beruht. Die Liebe im Spannungsfeld von Sein und Schein ist ein Geschenk und wird mit höchster Wahrscheinlichkeit so kein zweites Mal geschenkt. Liebesromane sind oft weibliche Sciencefiction. Wer Frauen verstehen will, lese sie mit Freude und Genuss.
Männer, ergründet die Träume Eurer Frauen. Sie ergäben eine Grundlage für Liebe.

 

Leben besteht aus Sein und Schein. Wir glauben, das Sein unmittelbar zu erleben. Wir bräuchten nicht viel darüber zu reden. Doch das Leben ist Beziehung. Diese Beziehung geschieht im Denken, im Sprechen, im Interpretieren. War sein Handeln jetzt Ausdruck von Wertschätzung oder von Abwehr? Liebe ist etwas, das ohne diese Dualität gar nicht auskommt. Würden wir tatsächlich Liebe leben und täten das nur im Sein, wären wir nur Tiere, primitive Tiere. Liebe spielt sich ab in beiden Sphären und sie braucht und findet an manchen Stellen Übereinstimmung und an anderen Dissonanz. Das Spannende ist, dass jeweils der Andere nicht weiss, wo Sein und Schein des Anderen sich überlappen, identisch sind oder völlig getrennt sind. Je mehr wir den Anderen kennen lernen und ergründen, desto mehr geht vom Schein verloren und desto mehr geht von der Spannung verloren. Frauen lieben diese Spannung, auch wenn sie sie eigentlich immer auflösen wollen.
Meine sehr verehrten Damen. Ich habe Sie nun heftig beleidigt. Bitte vergeben Sie mir. Ich denke, wir sollten uns einmal klar werden, wer zum Überleben der Gattung Mensch am meisten beigesteuert hat. Denken Sie an diese Erfolgsgeschichte der Frauen. Gott und/oder der Evolution waren unsere heutigen Wertvorstellungen noch sehr fremd. Sie konnten nicht wissen, wie Sie meine Damen Ihre Eigenschaften bewerten würden. Vielleicht verzichten Sie einfach auf eine Bewertung und sind stolz auf sich und Ihr Geschlecht? Und der Vergleich mit den Männer oder noch schlimmer, die Konkurrenz zu den Männern treibt nur immer mehr Keile zwischen beide Geschlechter. Ihre Erfolgsgeschichte war wahrscheinlich auch eben deshalb so erfolgreich, weil diese Konkurrenz bisher nicht stattfand. Sie haben immer wieder die Vereinigung mit dem Mann gesucht und erlitten. Danke!