Stiftung Miteinander teilen und fördern

Miteinander teilen und fördern

Liebe Besucherin, lieber Besucher!

Hier finden Sie jetzt unsere neueste Aktivität:
Meine Art zu leben und zu arbeiten haben es mit sich gebracht, dass ich eine Menge Menschen kennengelernt habe, die für ein Leben in Würde (wie immer wir das auch definieren mögen) nicht ausreichend selber sorgen können. Natürlich gibt es in den sogenannt zivilisierten Staaten genügend offizielle staatliche oder andere Hilfsangebote. Im täglichen Leben zeigt sich aber, dass vor allem die offiziellen staatlichen Hilfsangebote so reguliert sind, dass sie vielen Menschen ihre Not nicht lindern, sondern verstärken.
Das können wir nur ändern, wenn wir auf völlig freiwilliger Basis und möglichst ohne viele Reglements, schenken. Ich will hier einen Versuch in diese Richtung starten. Dazu will ich eine Stiftung aufbauen. Die entsprechenden Modalitäten dazu finden Sie hier.
Das menschliche Zusammenleben spielt sich nicht nur auf der Erde ab mit ihrer Einbettung in den Kosmos, dessen Abläufe und Entwicklung gewissen Naturgesetzen folgt. Seit es Leben auf der Erde gibt, haben sich auch eine Vielzahl von „Biologischen Naturregeln“ entwickelt. In der Evolution des Lebens bis hin zum Menschen hat die lebende Natur diese Regeln immer wieder befolgt. Diese biologischen Naturregeln wirken viel langsamer und indirekter als die materiellen Naturgesetze, aber sie wirken nicht weniger durchschlagend. Als Beispiel möchte ich angeben: Es gibt in der Menschheit keine Gleichheit. Die menschliche Gesellschaft ist biologisch auf Ungleichheit angelegt. Lassen Sie sich Menschen zusammen eine Zeit lang entwickeln und sie werden wie in der Tierwelt auch entdecken, dass sich Rangstrukturen entwickeln und in der Fortführung beim Menschen „arm und reich“, „mächtig und untergeben“, „männlich und weiblich“, …
Wenn das Naturregeln sind, dann hat es wenig Sinn, gegen diese Faktoren zu kämpfen. Wenn wir uns entwickeln wollen, dann geht es nur im Sinne dieser Regeln. Ein Haus wird auch nicht unter Missachtung der Schwerkraft auf der Erde gebaut, sonst hat das Folgen. Warum wir das bei den biologischen Naturregeln anders machen, ist mir bisher nicht sauber erklärlich.
Wenn solch eine biologische Naturregel die Entwicklung von arm und reich ist, dann ist die Frage, ob wir damit nicht doch anders umgehen können, als einfach fatalistisch alles so hinzunehmen. Am Ende haben wir nur noch sehr wenige Reiche und ganz ganz viele Bettelarme. Damit mag ich mich noch nicht abfinden. Findige Philosophen und Revolutionäre haben daraus ja die Version mit Gesetzen entwickelt. Wer reich ist, wird enteignet (gleich ganz oder auch nur teilweise, aber eben unfreiwillig) und dann sind am Ende alle arm. Gäbe es die Alternative, dass Menschen mit vielen Besitztümern oder hohen Einkommen schenken? Das würde Freiheit bedeuten für beide Seiten, für die Schenkenden wie für die Beschenkten. Warum sollten wir das nicht versuchen? Und die Allerersten sind wir doch nicht, die das tun, aber es dürften noch ein paar mehr werden.
Wir haben uns eingerichtet in einer Welt der Bequemlichkeit, Faulheit und Gefrässigkeit. „Gut“ und „böse“ haben wir weitgehend für unsere Interessen abgewandelt. Recht und Ordnung begrenzen unser Leben nach innen und nach aussen. Im Wesentlichen leben wir intuitiv nach den Wünschen unseres Körpers (Soweit das unsere vielen willkürlich geschaffenen Gesetze noch zulassen). Nicht „Der Geist ist willig, aber das Fleisch ist schwach“, sondern „Das Fleisch ist stark und der Geist ist unwillig“.
Der Gebrauch unserer wertvollsten Strukturen, unseres Hirns und Verstandes, dürfte doch wohl zu mehr Einsicht, Umsicht, Verständnis und Beziehungsfähigkeit führen? Warum beginnen wir nicht, nachzudenken, statt schnellen und schlecht recherchierten Tweets zu folgen oder vielen anderen Daten? Lassen Sie uns kritischer werden. Und lassen Sie uns stiller werden. Wenige handfeste Informationen sind viel wertvoller als Massen an gedankenloser Logorrhoe.
Die Satzung und das Reglements der geplanten Stiftung sind fertig. Stein im Weg zur Verwirklichung ist die Notwendigkeit eines Startkapitals von 50.000 Schweizer Franken. Sollten Sie uns tatsächlich unterstützen und das mit einem Geschenk tun wollen, dann könnten Sie das mit einem Beitrag auf mein Konto CH15 0070 0110 0041 1954 3 bei der Zürcher Kantonalbank. So liefe die Schenkung über mein Privatkonto an die Stiftung. Wenn Sie direkt an die Stiftung schenken möchten, wäre ich Ihnen dankbar für einen kurzen Brief mit der Erklärung und Nennung der Höhe des geschenkten Betrages. Sobald ich die 50.000 Franken in Aussicht habe, werde ich die Gründung vollziehen lassen und Ihren Betrag würden wir bei Ihnen als Startkapital erbitten. Herzlichen Dank im Voraus für Ihre Unterstützung, egal auf welchem Wege.

 

Stiftung: Miteinander teilen und fördern

Satzung

§ 1 Rechtsform, Sitz und Geschäftsjahr

(1) Die Stiftung nennt sich „Schenken und fördern“ mit Sitz in Wädenswil. Sie verfolgt ausschliesslich und unmittelbar gemeinnützige und mildtätige Zwecke. Sie ist eine Stiftung nach Schweizer Recht. Das Geschäftsjahr endet jeweils am 31.3. des Folgejahres.

§ 2 Stiftungszweck

(1) Die Stiftung wird errichtet als Hilfsorganisation vorzugsweise für unverschuldet in Not geratene Menschen zwischen Süd- und Nordpol. Aus eigenem Verschulden in Not geratene Menschen werden nicht ausdrücklich ausgeschlossen, soweit Helfer Sinn im Helfen und Schenken für sie erkennen.
(2) Die Stiftung setzt sich ferner zum Ziel, in Politik, Wirtschaft und Gesellschaft den Sinn für „Schenken und Fördern“ zu fördern.

§ 3 Gemeinnützigkeit

(1) Die Stiftung verfolgt keine Gewinnerzielungsabsicht. Alle Einnahmen und Erlöse werden wieder für den Erhalt und die Organisation der Stiftung selbst und für den Stiftungszweck verwendet.

§ 4 Stiftungsvermögen

(1) Zum Start der Stiftung erhält sie von ??? ??? eine Einlage von 50000 CHF.
(2) Die Stiftung finanziert sich über Zuwendungen jedweder Art und Quelle, so die Zuwendungen frei geschenkt werden und dem Stiftungszweck dienlich sind. Dem der Stiftung Schenkenden wird keine Gegenleistung erbracht.

§ 5 Der Stiftungsrat

(1) Die Führung der Stiftung obliegt dem Stiftungsrat. Er besteht aus mindestens drei Personen.
(2) Die Mitglieder des Stiftungsrats sind im Grundsatz ehrenamtlich tätig. Sie haben jedoch Anspruch auf Ersatz ihrer entstandenen finanziellen Auslagen und unter bestimmten Bedingungen auch ihrer zeitlichen Aufwendungen, wie im Reglement bestimmt wird.
(3) Vorsitzender im Stiftungsrat ist auf Lebenszeit Wilfried Flade. Er ist Vorsitzender des Stiftungsrats und bestellt auch den stellvertretenden Vorsitzenden und das dritte oder weitere Stiftungsratsmitglieder. Wilfried Flade ist berechtigt, das Amt jeweils mit dreimonatiger Kündigungsfrist zum 30. Juni des Jahres niederzulegen.

§ 6 Aufgaben und Arbeitsweise des Stiftungsrates

(1) Der Stiftungsrat entscheidet in allen grundsätzlichen Angelegenheiten nach Massgabe der Satzung in eigener Verantwortung und führt die laufenden Geschäfte der Stiftung. Er hat die Stellung eines gesetzlichen Vertreters und vertritt die Stiftung gerichtlich und außergerichtlich. Die Mitglieder des Stiftungsrates sind einzelvertretungsberechtigt. Im lnnenverhältnis vertritt der Vorsitzende des Stiftungsrates die Stiftung allein, für den Fall der Verhinderung der stellvertretende Vorsitzende.
(2) Der Stiftungsrat hat im Rahmen des Stiftungsgesetzes und dieser Stiftungssatzung den Stiftungszweck so wirksam wie möglich zu erfüllen. Seine Aufgaben sind insbesondere:
die Verwaltung des Stiftungsvermögens,
die Verwendung der Stiftungsmittel,
die Aufstellung der Jahresrechnung und des Tätigkeitsberichtes.

§ 7 Satzungsänderung

(1) Der Stiftungsrat kann Änderungen der Satzung beschließen, wenn sie den Stiftungszweck nicht berühren und die ursprüngliche Gestaltung der Stiftung nicht wesentlich verändern oder die Erfüllung des Stiftungszwecks erleichtern.
(2) Beschlüsse über Änderungen der Satzung können nur einvernehmlich im Stiftungsrat gefasst werden.

§ 8 Zweckerweiterung, Zweckänderung, Zusammenlegung, Auflösung

(1) Der Stiftungsrat kann der Stiftung einen weiteren Zweck geben, der dem ursprünglichen Zweck verwandt ist und dessen dauernde und nachhaltige Verwirklichung ohne Gefährdung des ursprünglichen Zwecks gewährleistet erscheint, wenn das Vermögen oder der Ertrag der Stiftung nur teilweise für die Verwirklichung des Stiftungszwecks benötigt wird.
(2) Der Stiftungsrat kann die Änderung des Stiftungszwecks, die Zusammenlegung mit einer anderen Stiftung oder die Auflösung der Stiftung beschließen, wenn der Stiftungszweck unmöglich wird oder sich die Verhältnisse derart ändern, dass die dauernde und nachhaltige Erfüllung des Stiftungszwecks nicht mehr sinnvoll oder möglich erscheint. Die Beschlüsse dürfen die Steuerbegünstigung der Stiftung nicht beeinträchtigen. Insbesondere wird die Stiftung aufgelöst, wenn in drei aufeinanderfolgenden Jahren keine Person mehr unterstützt wurde oder wenn der Umsatz 1000 CHF pro Jahr in drei aufeinanderfolgenden Jahren unterschreitet.

§ 9 Vermögensanfall

(1) Bei Auflösung oder Aufhebung der Stiftung fällt das Vermögen der Stiftung an die reformierte Kirche in Wädenswil.

§ 10 Stiftungsaufsicht

(1) Weitere Festlegungen werden im Reglement der Stiftung fixiert.
(2) Als Revisionsstelle stellt sich die Treuhand-db.ch AG in Brüggliacher 9, CH 5452 Oberrohrdorf zur Verfügung. Die Funktion ist kündbar jeweils bis Ende September zum jeweiligen Jahresende.
(3) Die Stiftung unterliegt der staatlichen Aufsicht nach Maßgabe des geltenden Stiftungsrechts der Schweiz. Die Stiftungsaufsicht befindet sich beim Eidgenössischen Departement des Inneren (EDI), Eidgenössische Stiftungsaufsicht, Inselgasse 1, 3003 Bern.
(4) Die Stiftungsaufsichtsbehörde ist auf Wunsch jederzeit über die Angelegenheiten der Stiftung zu unterrichten. Mitteilungen über Änderungen in der Zusammensetzung des Stiftungsrates sowie der Jahresrechnung und des Tätigkeitsberichtes sind unaufgefordert vorzulegen.
17.05.2019
Der Stiftungsrat:  Wilfried Flade   Claudia Flade-John   Martin Flade

 

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