Gesichtsmaskenherstellung (06/2020)

Gesichtsmaskenherstellung(06/2020)

Bevor Sie oder wir gleich loslegen, lassen Sie uns doch noch ein paar grundsätzliche Überlegungen anstellen (zumal die jetzige Pandemie gar nicht vorbei ist und nach der Pandemie ist vor der Pandemie):
Natürlich lag es nahe, zunächst die bekannten Masken zu benutzen, die es gab und die wir hatten. Diese Masken sind aber für OP-Personal gedacht. Wir nehmen sie um den Mund, um den infektionsgefährdeten Patienten (und da vor allem die offene Wunde) vor den infektiösen Tropfen des Personals zu schützen. Im OP-Saal muss sie also nur in eine Richtung funktionieren, denn wir als OP-Team bespucken den Patienten, aber er nicht uns. Er liegt ganz still und ausgeliefert und sagt keinen Piep.
Im normalen Leben in der Pandemie muss die Maske aber in beide Richtungen schützen. Sie muss vor den Tröpfchen schützen und wenn möglich vor einzelnen Viren in der Luft. Da aber gibt es offenbar eine Mindestanzahl von Viren, die auf uns treffen müssen, damit wir uns überhaupt anstecken. Einzelne Viren scheinen da nicht so ansteckend zu sein. Wir atmen ja nie sterile Luft und werden trotzdem nicht jeden Tag krank.
Wir brauchen keine Staubschutzmaske. Viren sind zwar klein wie Staub, aber sie haben einen extremen Unterschied: Staub kann nicht lebendig werden, kann nicht infizieren, Viren aber.
Wir brauchen auch keine Gasmasken. Viren sind kein giftiges Gas.
So eine Pandemie dauert nicht ein paar Stunden wie eine Operation oder eine Putzaktion in staubiger Umgebung. Wir müssen also solch eine Maske lange tragen können, ohne dass sie alte Leute, Menschen mit Atembeschwerden, mit Allergien, mit Hautveränderungen im Gesicht oder arbeitende Menschen beeinträchtigt. Operationsmasken sind dafür nur eingeschränkt angemessen.
Solche Masken müssen leicht herstellbar sein, am besten von jedem per Hand oder mit der eigenen Nähmaschine. Maschinell hergestellte müssen Sie nach Gebrauch in den Müll werfen. Das ist anders auch gar nicht sinnvoll. Wenn man Textilmasken richtig herstellt und richtig handhabt, kann man sie abends im kochenden Wasser desinfizieren und jeden Tag aufs neue benutzen. Das spart auch eine Menge Müll.
Wichtiger noch, als dass wir eine Maske haben, ist die angemessene Benutzung. Ab der ersten Benutzung gilt sie als infektiös. Also, an den Flächen nicht mehr berühren, und zwar aussen nicht und innen auch nicht. Nur noch mit den Bändern hinter dem Kopf oder hinter den Ohren zurechtschieben. Die Bänder müssen auch so variabel knotbar sein, dass die Maske auf Ihre Nasenform und Gesichtsgrösse angepasst plaziert werden kann. Eine Maskenform und -Grösse für alle ist nicht optimal.
Benutzte Masken, die als infektiös gelten, zu transportieren, ohne sich von ihnen anzustecken, ist schwierig. Daher am besten die Maske vor dem Gesicht tragen, bis man sie zuhause endgültig abnehmen kann und desinfizieren kann. Auf und ab und auf und ab je nach Personenanzahl in der Umgebung, zusammenfalten, in die Tasche, aus der Tasche und so weiter ist da hochgradig infektionsförderlich, statt schützend.
Noch immer sehe ich in der Pflege Beschäftigte (die es eigentlich wissen müssten), die ihre Maske in der Tasche tragen, dann aufsetzen, wieder abnehmen, wieder in die Tasche stecken und das oft und mehrere Tage lang. Ob diese Beschäftigten mal etwas nachdenken oder zuhören (oder deren Vorgesetzte)?
Vorschlag für die Maskeneigenproduktion:
Bereits Anfang April hatte ich in meinem Beitrag „Pandemieexitstrategie weltweit“ eine einfache Art von Gesichts-Vorhang(-Maske) vorgestellt, damit jeder möglichst einfach und schnell sich mit einer geeigneten Maske versorgen könnte. Sie können dort nachlesen, wie es geht.
Heute stellt Ihnen meine Frau unsere neueste Kollektion vor, die bei der Herstellung etwas aufwändiger ist, aber komfortabler zu tragen.
Falls Sie nicht die von meiner Frau angegebenen Masse nehmen wollen, dann messen Sie von 2 cm vor Ihrem rechten Ohr bis 2 cm vor Ihrem linken Ohr. Die Oberkante sollte etwa auf der Mitte des Nasenrückens liegen. Die Länge nach unten sollte drei Querfinger unter dem Kinn oder etwas mehr betragen. Wir tragen die Maske unten offen, als Vorhang. Wir benutzen die Maske nicht als Gasmaske, sondern als Viren (Tröpfchen)-Fänger. So können Sie die Maske oben locker auf dem Nasenrücken tragen und können völlig frei nach unten atmen. So kann man solch eine Maske den ganzen Tag tragen ohne wesentliche Beeinträchtigung. So können auch Kranke und Schwache solch eine Maske tragen.
Man kann das Band (oder falls oben und unten je eines, dann beide) hinter dem Kopf festbinden oder man kann jeweils ein Band um das jeweilige Ohr legen. Angenehm ist, wenn Sie einen Gummi oder ein Band benutzen, einmal auf die richtige Länge knoten und dann jeweils nur über den Kopf ziehen. Das vereinfacht das Auf- und Abnehmen. Wenn Sie unten auch ein Band haben, lassen Sie es hinten möglichst locker, damit Sie frei nach unten atmen können.
Die Maske muss nicht um das ganze Gesicht herum dicht abschliessen. Das würde das Atmen unnötig erschweren. Wie gesagt, keine Gasmaske, kein Staubschutz, sondern ein Viren-Fänger. Sollte Ihr Band durch den Kanal rutschen und die Maske dadurch zu locker hängen oder über die Nase rutschen, kann man das durch einen einfachen Knoten am oberen oder unteren Ende des Kanales meist verhindern.
Wenn Sie unsicher sind, wie gut Ihre Maske dicht hält, besprühen Sie sie von vorne mit Kaffee. Wenn Sie die Kaffeeflecken auf der anderen Seite durchkommen sehen, dann ist Ihre Maske nicht dicht genug. Bisher empfahl ich vier Stofflagen. Jetzt zeigte dieser Test sogar mit zwei kräftigeren Stofflagen, dass nichts durchkam.

Die Nähanleitung finden Sie hier und das Schnittmuster hier.

Gratulation (06/2020)

Gratulation(06/2020)

Nehmen wir es sportlich. Sie werden sicher die weltweiten Zahlen der EU durchgesehen haben? Es ist völlig klar: Wir können dem Corona-Virus gratulieren. Er hat gewonnen. Die neue Bürgerschaft auf der Erde ist ihm gesichert. Die gegnerischen Armeen ziehen ab oder sind schon abgezogen. Die Menschheit steht schutzlos da und die Menschen schützen sich nicht einmal selbst. Für die Gemeinschaft der Corona-Viren ein leichtes Spiel. Infiltration statt offener Kampf. Da sind Viren stark, Männer (und wie wir in der Politik sahen, Frauen auch) haben dem nicht genug entgegenzusetzen, auch im 21. Jahrhundert nicht.
Das heisst aber auch auf der Gegenseite: Wir, die Menschheit hat verloren. Wieder, nehmen wir es sportlich. Tragen wir es mit Fassung.
Corona-Viren werden also gleichberechtigter Erdenbürger. Was bedeutet das für uns? Wir werden es erleben. Wenn wir im Bild bleiben wollen, dann sind wir mit der ersten Welle wohl im Corona-See gelandet? Nun werden uns wohl immer wieder Wellen treffen, hier und dort, nicht überall gleichzeitig, mal grösser und mal kleiner, aber eben immer wieder und wohl auf Dauer?
Jetzt soll die grosse Aufarbeitung und Kritik und Selbstkritik kommen? Wir sollen etwas lernen:
Natürlich klopfen sich jetzt alle Verantwortlichen selbst auf die Schulter und beglückwünschen sich, wie sie alles richtig gemacht haben. Das kennen wir inzwischen von so vielen Reden der Mächtigen, dass wir uns gewundert hätten, wenn es diesmal anders gewesen wäre. Es geht auch gar nicht darum, jemandem Schuld in die Schuhe schieben zu wollen. Es geht nur einmal darum, dass wir uns klar machen, dass wir angesichts dessen, dass wir verloren haben, uns jetzt auf die Schulter klopfen und sagen, wir hätten alles richtig gemacht. Wir wollen und sollen das jetzt alle kritisch aufarbeiten, aber bitte keine Kritik an den Entscheidungsträgern. Klar, wir sind alle Menschen, sie und wir und wir mögen keine Kritik. Wir vertragen es nicht, falsch gehandelt zu haben, besonders, wenn wir im Rampenlicht stehen. Wir stehen einer realitätsnahen Aufarbeitung selbst im Wege.
Ich habe bisher ja das Gesichtsmasken Tragen sehr vertreten. Es traf auf viele Schwierigkeiten, das gegen seine eigene Intuition oder gar Überzeugung durchzusetzen. Über seinen eigenen Schatten springen zu wollen, ist selbst für Leistungssportler eine meist unüberwindbare Hürde. Warum ist das eigentlich so? Inzwischen glaube ich, dass es dafür sehr menschliche Strukturen in jedem selbst gibt. Es ist aber möglich, über seinen eigenen Schatten zu springen. Das bedarf einer Reihe Einsichten und zwanzig Jahre Übens, aber es geht. Und Sie werden staunen, was für eine Welt sich Ihnen hinter dieser Hürde auftut.
Ob das Maskentragen uns zum entscheidenden Sieg über die Pandemie des Corona-Virus geholfen hätte, weiss natürlich auch ich nicht. Ohne das konsequente Maskentragen haben wir jedenfalls verloren.
Die Pandemie hat gezeigt: Wir tun nicht das, was sinnvoll ist in einer Situation, sondern das, was uns nützt, was unseren Interessen nützt, was für uns bequem ist, wo wir nicht über den eigenen Schatten springen müssen, … Interessant ist ja, dass die Maske, die ich trage, den gegenüber schützt und seine Maske schützt mich. Das bedeutet, dass jeder, der eine Maske trägt, sich um die anderen sorgt. Wer keine Maske trägt, ist völlig ignorant oder zumindest fahrlässig gegenüber anderen. Wenn man ein bisschen nachdenkt, ist jeder ohne Maske potentiell ein Gefährder für andere. Wir aber denken immer nur an den eigenen Schutz, denn der andere ist ja gefährlich (infektiös), ich selbst dagegen nicht. Das haben alle gedacht, die andere angesteckt haben, denn sonst hätten sie es ja nicht getan. Vorsätzlich wird es ja wohl keiner getan haben?
Auch hier wäre nachdenken sinnvoll. Egoismus und ungerechtfertigtes Selbstbewusstsein gepaart mit Abwertung und Abwehr der/s Anderen (denn nur die oder der steckt an, ich ja nicht).
Liebe Regierungen, diese Pandemie hat gezeigt, dass Sie einfach nicht auf alle Eventualitäten vorbereitet sind. Was machen Sie da eigentlich? Unfähig was? Aber trösten wir uns, das ging allen so, den Regierungen, den Experten, den Ärzten, den einfachen Menschen einschliesslich mir. Wir sitzen alle in einem Boot und so wird es auch beim nächsten Mal sein.
Wenn wir eine Chance hätten haben wollen, die Verbreitung von Corona zu verhindern, dann hätten wir alle unsere „menschliche“ Intelligenz hervorkramen müssen, dann hätten wir über unseren Schatten springen müssen und hätten sinnvoll handeln müssen, nicht nur im eigenen Interesse. Das aber ist von uns Menschen zu viel verlangt.

 

Sie kennen sicher die Geschichte von David und Goliath, auch wenn Sie die Bibel, aus der die Geschichte stammt, gar nicht kennen?
Der junge, unbewaffnete Teenager David wird von seinem Kriegsheer gegen Goliath, den schwerbewaffneten und gerüsteten Gegner in den Zweikampf geschickt. Noch ehe Goliath so richtig seine Waffen in Stellung gebracht hat, schleudert David einen Stein so gut gezielt gegen Goliaths Kopf, dass er diesen an der ungeschützten Stirn den Kopf zertrümmert. Tot!
Immer, wenn wir die Geschichte hören, sind wir natürlich Sympathisanten Davids oder glauben uns sogar an seiner Stelle. Heute stimmt das nur gar nicht. Wir sind an der Position Goliaths. Haben Sie schon mal darüber nachgedacht, was das bedeutet? Wir haben die Seiten gewechselt und haben es noch nicht einmal wahrgenommen!

 

Taktik (06/2020)

Taktik(06/2020)

Warum wir uns so schwer tun, Gesichtsmasken zu tragen.

 

Stolze Männer bieten dem Feind die Stirn und zeigen ihr Gesicht, erst recht, wenn der Feind so klein ist, wie Viren, also unsichtbar. Oder Männer ignorieren einen solchen Feind, weil er ihnen doch sowieso nicht gewachsen ist. Frauen folgen dem Beispiel ihrer oder der Männer.
Als der Herrscher über ein Reich im Nordosten Europas seinem Land eine Halbinsel zurückholte, wandte er diese Taktik nicht an, sondern er schickte ungekennzeichnete grüne Männer, die das gegnerische Land und die Halbinsel infiltrierten. Er gewann im Handstreich und alle rieben sich die Augen. Er bot nicht die Stirn, sondern wendete die Virus-Taktik an (schon bevor der Virus kam). Wahrscheinlich ist dieser Herrscher gar kein Mann?
Männer, vielleicht sollten wir doch ab und zu mal nachdenken?

 

Sollten Sie jedoch keine Gesichtsmaske tragen, weil die Ihnen zu unbequem, zu eng, zu luftundurchlässig oder sonst wie hinderlich ist, so wüsste ich Abhilfe. Meine Frau hat eine neue Kollektion kreiert, die für viele Menschen sicher eine sehr komfortable und wirkungsvolle Alternative darstellt. Bei Bedarf melden Sie sich bitte.
Das Maskentragen, wenn immer Sie einen Menschen sehen, mit dem Sie nicht im gleichen Haushalt zusammen wohnen, empfehle ich noch immer. Zumindest in der Schweiz, Österreich und Deutschland hat sich seit Mitte Mai (heute haben wir den 14. Juni) die Infektionsrate bei deutlicher Wellenbewegung im Durchschnitt nicht oder kaum verringert. Wenn das so bleibt, haben wir einen neuen kleinsten Dauerfreund auf dieser Erde, der uns nicht nur beglücken wird. Wir sollten uns bald überlegen, ob wir ihn los werden wollen. Wenn Sie das gar nicht wollen, beklagen Sie sich bitte später nicht.

 

Die Adresse für die Internetseite der EU gebe ich Ihnen hier als link:
COVID-19-geographic-disbtribution-worldwide-1.xlsx
https://www.ecdc.europa.eu/en/publications-data/download-todays-data-geographic-distribution-covid-19-cases-worldwide
oder in anderer Form:
https://www.worldometers.info/coronavirus/
Auf den angegebenen Webseiten der EU und von Worldometer bekommen sie schnell und umfassend und auch recht übersichtlich alle nötigen Zahlen, um sich seine Gedanken machen zu können und Schlüsse zu ziehen. Viele der Zahlen, auch wenn sie hier bis auf den Zähler genau angegeben sind, sind natürlich nur mehr oder weniger realitätsnah. Als Faustregel kann wohl gelten: Je mehr getestet wird und je freier Medien in einem Land sind, desto verlässlicher sind die Zahlen. Kaum ein Land wird zu hohe Zahlen angeben. In aller Regel werden realistische Zahlen eher höher liegen als in den Listen angegeben.
Wer in diesem Jahr noch eine Reise planen und erleben will, könnte z.B. an Hand dieser Infektionsraten entscheiden, in welches Land er fährt. 0 ist das Risiko allerdings auch in den deutschsprachigen Ländern bzw. in Ihrer Heimat nicht.

 

Die Militärparade als Siegesfeier, der Umgang mit dem Corona-Virus und die Verfassungsänderung wenige Tage später zeigen doch, dass oben genannter Herrscher männlichen Geschlechtes ist. Er ist genauso egoistischer Mensch wie ich.

Nachdenken über den Corona-Virus und uns (VI)

Nachdenken über den Corona-Virus und uns (VI)(05/2020)

Heute zum letzten Mal(?), bevor wir uns wieder anderen Menschen und Dingen zuwenden:
Theorie und Praxis beim Virenschutz:
Wir bekommen vom Kanton maschinell hergestellte, zertifizierte, funktionierende OP-Masken. Sie sind leicht anzulegen, haben einen Gummi hinter dem Ohr. Zumindest der Theorie nach ist alles fein. So muss das sein.
Die Praxis sieht so aus: Alle Patienten bekommen von uns solch eine Maske, wenn sie die Praxis betreten. Zuerst habe ich sie auch selbst benutzt. Schon nach einem Vormittag merkte ich, dass diese Maske völlig unnütz ist. Sie rutschte mir alle paar Minuten von der Nase, so dass ich sie wieder nach oben schieben musste. Das ging ohne Berührung mit den Fingern nicht. Hätte die Maske Viren abgefangen, hätte ich sie todsicher mit den Fingern verteilt und mich und andere angesteckt. Nach einem halben Tag habe ich unsere eigenen Baumwollmasken wieder benutzt.
Es gab kaum einen Patienten mir gegenüber, dem das nicht genauso ging. Diese Masken haben mit hoher Wahrscheinlichkeit der Verbreitung des Virus gedient, nicht der Eindämmung. Aber sie waren zertifiziert und offiziell für gut befunden und an uns abgegeben. Zertifizierter Müll, sozusagen. Wir hatten Glück. Wir werden wahrscheinlich keinen Corona-Kranken in der Praxis gehabt haben, obwohl wir viele Kranke in der Praxis hatten.
Viele meiner Patienten, die sowieso schon Probleme mit dem Atmen haben, konnten durch solch eine Maske gar nicht lange atmen und mussten sie wieder ablegen. Das Atmen wird auf diese Weise zu schwer.
Wir wollen ausnahmsweise mal niemanden beschuldigen und kritisieren. Sondern wir wollen mal über den Unterschied von Theorie und Praxis nachdenken, denn dieser Unterschied bestimmt sehr vieles in unserem Leben. Offenbar müssten wir uns erst etwas Gedanken machen, was denn solche Masken zur Eindämmung für eine Pandemie für Eigenschaften haben müssten.
Zu Beginn müssen wir wohl mal davon ausgehen, dass zertifizieren nicht so einfach ist. Zertifizieren heisst ja überprüfen. Da gibt es dann bestimmte Standards, die eingehalten werden müssen. Die sind inzwischen bürokratisch beschlossen, vereinheitlicht, für alle zur Pflicht gemacht, DIN-Normen z.B. Dann hat man Mess-Systeme dafür ersonnen, die diese Regeln und ihre Einhaltung überprüfen. Die Durchlässigkeit der Materialien für Viren z.B. Da gibt es inzwischen grosse Firmen, die nur noch so etwas machen, also darauf spezialisiert sind und diese Überprüfung also optimal abwickeln. Die Übereinstimmung von Material und Norm wird sicher damit auch geklärt sein. Aber ist damit die gute Funktionsfähigkeit der Masken in der Praxis sichergestellt? Es scheint eine Distanz zwischen Theorie und Praxis zu geben, die wir nicht so einfach mal eben überbrücken oder auf 0 zusammenschmelzen können?
Wir hatten ja schon früher die Frage gestellt, ob OP-Masken überhaupt gut sind zur breiten Anwendung zur Verhinderung einer Pandemie? Vielleicht sind die bürokratischen Richtlinien für diesen Zweck gar nicht tauglich? Braucht es vielleicht ganz andere Richtlinien? Die werden wir bis zur nächsten Pandemie bekommen. Da bin ich sicher. Ist die Aufstellung von solchen Richtlinien und Zertifizierungssystemen überhaupt sinnvoll? Muss wirklich alles zentral erdacht, beschlossen, festgelegt, zum Gesetz gemacht werden? Ginge das auch anders? Wäre ein menschliches Organisationssystem denkbar, das uns Eigenverantwortung, Freiheit und Individualität belässt und vielleicht sogar die Wirksamkeit erhöhen würde? Oder ist das nur der Wunsch zurück in ein Paradies, in dem noch alles (nach unseren Wünschen) funktionierte, das aber nicht unserer Realität entspricht?
Können wir überhaupt die Übereinstimmung von Theorie mit Praxis durch Optimierungs- und Kontrollsysteme, wie die von uns geschaffenen, sicherstellen? Gibt es da vielleicht ein strukturelles Problem? Ist es nicht nur eine Frage von Messgenauigkeit, von Erbsenzählerei oder Tüpflischisserei? Gibt es da womöglich eine zusätzliche Lücke? Spielt da womöglich Transzendenz eine Rolle?
Wollen wir in Zukunft denn nur noch staatlich geprüfte und zertifizierte Menschen als Dienstleister (in Form von Berufen), nur noch staatlich geprüfte und zertifizierte Produkte und am besten auch noch nur staatlich anerkannte und für gut befundene Wünsche auf dem Markt zulassen? Spontanität, Eigenverantwortung, Freiheit ade? Unser Handeln hat mehr Folgen als uns lieb ist. Bevor wir die Macher an die Regierungen lassen, sollten wir vielleicht doch besser nachdenken und vor allem beim Wählen sehr viel sorgfältiger werden. Wen wir wählen, den bekommen und haben wir danach dann auch.
Bitte lassen Sie uns dabei nicht an irgendeine Schuld denken oder irgend jemanden beschuldigen oder gar dunkler Machenschaften bezichtigen. Wir alle wählen unsere Philosophie, unsere Weltanschauung, unseren Glauben (auch die, die keine wählen) und entsprechend denken und handeln wir dann auch. Das geht gar nicht anders. Das hat nichts mit Schuld zu tun, sondern mit Menschen Sein.

Nachdenken über den Corona-Virus und uns (V)

Nachdenken über den Corona-Virus und uns (V)(05/2020)

Es kommen doch immer wieder neue Gedanken und Ideen:
Wenn wir alle Gesichtsmasken oder auch nur Virus-Absorber vor der Nase hätten, könnten wir auch die 2m-Abstandsregel kippen. Wenn hinter dem Tuch vor der Nase gar keine Tröpfchen mehr nachzuweisen sind, dann könnten sich alle, die Masken tragen, ja auch ohne Gefahr näher kommen. In den Einkaufsläden wäre es ja ein riesiger Vorteil, wenn wir wieder mit früheren Kundenzahlen einkaufen könnten. Jetzt können wir zwar unseren Bedarf decken, aber welcher Händler kann mit der jetzigen Regelung auch nur halbwegs seine Kosten decken? Die Verluste sind nicht mehr so hoch wie im maximalen Lock down, aber wie soll die Wirtschaft denn so wieder in Schwung kommen? Soll das noch Monate so gehen?
Wenn jeder eine Maske tragen würde, wären auch im ÖV wieder Fahrgastzahlen möglich, die auch Wirtschaftlichkeit und Kapazität bedeuten würden. Für verstärkten Individualverkehr gäbe es gar keinen Grund mehr.
Müssen alle Regelungen für die Allgemeinheit per Gesetz erzwungen werden oder könnten wir auch selber so viel Einsicht und Verstand an den Tag legen, solche Zusammenhänge zu erkennen, anzuerkennen und danach zu handeln? Sie kosten uns fast nüt. Sie sind nicht auf Dauer. Sie tun nicht weh. Klar, sind die Masken und Virus-Absorber für die Kommunikation nicht günstig, aber mit wem kommunizieren Sie denn im ÖV oder in den Shops so intensiv, dass es nötig wäre, dass man Ihr Gesicht sieht? Sie sind doch mit den Augen und Ohren sowieso nur auf dem digitalen Tor zur irrealen Welt im Internet. Dazu braucht man doch gar kein Gesicht, oder? (Entschuldigung, mein Herz schlägt zunehmend für die analoge Welt und weniger für die digitale).
Wir brauchen niemandem die Schuld für etwas in die Schuhe zu schieben, weder den Chinesen, noch den Iranern, den Amerikanern, den Italienern, der WHO, dem Bundesrat oder wem auch sonst. Meine Ideen kamen nicht früh genug. Ich war zu spät. Die Verwirklichung des Schutzkonzeptes in der Öffentlichkeit heute beweist, dass die meisten eine innere Blockade haben, die nur mit Zwang überwunden werden kann. Arme Menschen. Zwingen aber lassen wir uns zu höchst fragwürdigen Aktionen, die unser Zusammenleben massiv einengen, ohne darüber nachzudenken. Müssen wir uns nicht fragen, ob wir überhaupt Hirn im Kopf haben? Falls ja, benutzen wir es kaum oder nur sehr eingeengt.
Es spielt ja gar keine Rolle, ob ich Recht habe. Wer will schon begründet sagen, wer Recht hat? Denken Sie nur einmal darüber nach in den nächsten Monaten, wenn Sie unter den Folgen des Lock downs leiden, was wir selbst verzapft haben. Wäre es nicht mit hoher Wahrscheinlichkeit viel einfacher und sinnvoller und weniger leidvoll gegangen?

Nachdenken über den Corona-Virus und uns (IV)

Nachdenken über den Corona-Virus und uns (IV)(05/2020)

Es ist doch schon erstaunlich, was man bei einem so einfachen Thema bedenken kann und vielleicht auch sollte oder muss:
Da las ich, dass es Modeanbieter gibt, die eine wiederverwendbare Rahmenmaske anbieten, in deren Mitte ein auswechselbares Teil (ein Kaffeefilter oder ein Stoffteil) sitzen. Nach einer Tragezeit könne man dieses Teil auswechseln und durch ein neues ersetzen. Hier geht es aber nicht um das Filtern von Staub, sondern von kleinen Partikeln, die nach Berührung Leben entfalten können und Schaden verursachen. Viren kann man nicht einfach wie Staub behandeln. In solch einem Falle müsste man nicht das Wechselteil ersetzen, sondern die ganze Maske nach Gebrauch jeweils desinfizieren bzw. sterilisieren, also am besten und einfachsten in kochendes Wasser legen. Bitte bedenken Sie bei der Herstellung und Benutzung von Masken den Unterschied zwischen Staub und Viren!
Sie brauchen auch kein Filter. Das erhöht nur unnötig die Atemarbeit. Viele Menschen halten so eine Maske gar nicht lange aus und nehmen sie so schnell als möglich wieder ab. Genau das Gegenteil ist sinnvoll.
Es ist auch erstaunlich, wie schwer es uns fällt, einfach zu denken. Mindestens 2-fach, besser 4-fach Baumwollstoff, oben das Befestigungsband dran und fertig. Alles andere ist zusätzliches Gedöns, das man nutzen oder machen kann, aber den Zweck oder Sinn nicht besser erfüllt, oft sogar eher schlechter. Warum nicht ganz einfach bleiben? Wir können nur kompliziert denken und handeln. Selbst viele Experten reden vor lauter Studienergebnissen und Kompliziertheit nur dummes Zeug (Entschuldigung, liebe Experten).
Wer selbst einen solchen Virus-Absorber trägt, schützt vor allem den Gegenüber. Wenn beide einen tragen, schützen sich beide gegenseitig. Warum ist das so schwer?
Ich war doch sehr erstaunt in dieser Woche als ich las, dass im altehrwürdigen New England Journal of Medicine eine Studie zitiert wird, in der untersucht wurde, was mit den Tröpfchen passiert, wenn man beim Sprechen ein Leintuch vor den Mund hält. In Übersetzung: „Wenn durch ein leicht feuchtes (Lein)-Tuch gesprochen wird, sind keine Tröpfchen mehr nachweisbar“. Untersucht wurde auf der mundabgewandten Seite. Dann wird das bei 4 Lagen trockener Baumwolle (wie von mir vorgeschlagen) mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit nicht anders sein.
Es ist ja schon erstaunlich, mit welch einfachen, fast kostenlosen, technisch völlig anspruchslosen Massnahmen wir die Coronapandemie und damit auch den grössten Teil des Lock downs mit seinen menschlichen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Folgen hätten verhindern können, wenn wir schnell genug und konsequent genug alle solche Vorhänge vor der Nase gehabt hätten. Nicht der Virus ist das Problem, sondern wir selbst sind das Problem. Der Virus gehört einfach zur Realität, aber unsere Einstellungen, unser Wissen und unser Handeln sind nicht realistisch!

 

Man weiss unter all den Informationen gar nicht mehr, was man noch glauben soll. Stimmt. Deshalb müssen wir selber nachdenken. Früher hatten wir nur verschiedene Sprachen. Das war schon verwirrend genug. Über die Sprachgrenze verstand man sich nicht. Heute haben wir so viele Info-Kanäle, dass jede Info die andere relativiert (an Zeitverbrauch, an Bedeutung, an Interesse, an Realitätsnähe (andere sagen dazu „Wahrheitsgehalt“) etc.). Wir sprechen nun alle englisch und digitalisch, aber besser verstehen? Haben Sie den Eindruck? Wir verstehen uns doch heute weniger als vor 200 Jahren?

 

Nachdenken über Corona und uns (III)

Nachdenken über Corona und uns (III)(05/2020)

In den reichen Ländern gibt es nun genug Gesichtsmasken, in anderen noch immer zu wenig. Klar, auf dem Weltmarkt stechen natürlich wir reichen Länder die ärmeren aus. Das ist ganz normal so.
Nochmal ein paar Gedanken zur Rekapitulation, falls Sie Masken benutzen und erst Recht, falls Sie nicht wissenschaftlich getestete und für gut befundene benutzen:
– Wir sind nicht in einem Operationssaal. Wir brauchen daher keine chirurgische Gesichtsmaske. Die jetzt benötigten Masken müssen keinen OP-Standard einhalten.
– Die gegen die Pandemie nötigen Gesichtsmasken müssen nicht „virusdicht“ sein, sondern sie müssen in beide Richtungen die Viren absorbieren. Da die Viren zum allergrössten Teil mit den Tröpfchen aus dem Mund kommen (beim Sprechen, Singen, Husten etc.) muss der Vorhang oder die Maske so vor dem Mund hängen, dass die Tröpfchen alle abgefangen werden.
– Die Maske oder der Vorhang müssen bequem tragbar sein, damit Sie sie fast den ganzen Tag tragen können (ausser beim Essen und Trinken und beim Spazieren im Wald, wenn Sie keinen anderen Menschen sehen). Die Atmung geht nicht durch den Stoff wie durch ein Filter, sondern am Stoff vorbei. Sonst wäre das Atmen viel zu schwer und viele könnten die Maske gar nicht lange aushalten.
– Ab dem ersten Gebrauch am Tage gilt die Maske als infektiös, und zwar von beiden Seiten. Also nur die Bänder an den Seiten zum Auf- und Abnehmen berühren, nicht die Flächen. Wenn Sie die Maske oder den Vorhang tagsüber abnehmen, darf nichts die Flächen berühren, damit keine Viren übertragen werden können.
– An jedem Abend den Vorhang oder die Maske in kochendem Wasser desinfizieren.
– Es muss also kochbarer, saugfähiger Stoff sein (z.B. Baumwolle), am besten vierlagig, damit er auch die Tröpfchen in beide Richtungen aufsaugen kann, ohne der Flüssigkeit und damit den Viren eine Durchdringung zu ermöglichen.
Natürlich können Sie auch die maschinell gefertigten Masken verwenden.

 

Noch auf eine andere Tatsache möchte ich Ihre Aufmerksamkeit lenken:
Je länger ich mit dem Virus und der Pandemie zu tun habe und je mehr ich mir Gedanken darum gemacht habe, desto überzeugter bin ich davon, dass wir den Virus sehr schnell hätten abfangen und begrenzen und inzwischen auch eliminieren können, wenn wir sehr schnell nach dem Bekanntwerden seines Auftretens solche Virus-Absorber vor die Nase gebunden hätten, und zwar alle. Wir hätten viele Leben retten und uns hohe Kosten ersparen können. Statt dessen sind die meisten Menschen noch immer damit beschäftigt, jede Menge Gründe zu suchen, warum sie selbst solchen Virus-Absorber nicht brauchen. Wir Menschen sind schon ein sehr beklopptes Volk, je selbstbewusster, desto wirkungsvoller. Statt dessen aber sind angeblich eine Mehrheit der Bevölkerung für Kontakt-Tracing via Virus-App auf den mobilen digitalen Systemen. Ich gratuliere Allen, die bisher nur in Staaten gelebt haben, die nie in Versuchung waren, staatlich gesammelte Daten gegen ihre Bürger zu verwenden. Ich bestaune Ihr grenzenloses Vertrauen. Können Sie sich vorstellen, warum in meinen Augen menschliche Intelligenz auf dieser Erde so rar ist?

Nachdenken über Corona und uns (II)

Nachdenken über Corona und uns (II)(04/2020)

 

Der Corona-Virus kam irgendwo her. Dass wir je mit Sicherheit wissen, woher er kam, scheint unwahrscheinlich. Jeder, der es uns weiss machen wollte, dass er Beweise habe für oder gegen eine These, muss sich ja fragen lassen, was er denn wirklich für einen „Beweis“ hält. An dieser Stelle gibt es so viele Interessen, dass kaum anzunehmen sein wird, dass es irgendwann völlig neutrale Informationen gibt. Woher sollten wir auch wissen, dass es neutrale Informationen wären, wenn wir welche hörten?
Bisher gibt es meines Wissens drei Thesen über die Herkunft des Virus:
(1) Von einem Tiermarkt im Distrikt Wuhan, Neumutation und Verbreitung von einem Tier auf den Menschen.
(2) Aus einem Hochsicherheitslabor in Wuhan ist der Virus in die Umwelt gelangt, auf welchem Weg auch immer. Wissenschaftler forschten an Viren (ob aus zivilen Gründen oder aus militärischen Gründen werden wir nie sicher wissen).
(3) Der Virus wurde aus den USA gezielt in Wuhan ausgesetzt, um China und den Chinesen zu schaden.
Ich weiss nicht, wie viele Mutationen da notwendig sind, um einen solchen Sprung vom Tier zum Menschen mal so eben zu ermöglichen. Entsprechend würde es sicher Experten geben, die da eine Wahrscheinlichkeit errechnen könnten. Sicher wüssten wir es auch damit nicht.
Auffällig an den kursierenden Informationen ist, dass das Genom des Virus bereits relativ früh von chinesischen Wissenschaftlern an die WHO weitergegeben wurde. China kam damit einer Forderung der Staatengemeinschaft nach. Aber die Tatsache, dass so früh bereits die Gen-Sequenz bekannt war, ist doch nachdenkenswert. In der Folge gab es auch recht früh in China schon einen Genom-Erkennungstest, mit dem der Virus bei den Infizierten überhaupt nachgewiesen werden konnte und der Test war bereits praxisreif. Wenn wir sehen, wie schwer es ist und wie lange es dauert, andere halbwegs valide Informationen über den Virus zu bekommen und daraus Konsequenzen zu ziehen, dann liegt es sehr nahe, dass die chinesischen Wissenschaftler den Virus schon vorher kannten, eine ganze Reihe an Informationen hatten und diese im Kampf gegen den entwichenen Virus sofort nutzen konnten.
Amerika hätte den Virus wohl kaum in Wuhan ausgesetzt, wenn es nicht hätte im Falle einer Ansteckung seine eigenen Bürger sofort schützen können. Wie gut die USA damit fertig werden, sehen wir derzeit in den USA selbst.
Es ergibt sich also doch eine sehr klare Rangfolge, in der wir die Herkunft des Virus anzunehmen glauben dürfen: Am wahrscheinlichsten aus einem Labor in Wuhan, weniger wahrscheinlich von einem Tiermarkt um Wuhan, recht unwahrscheinlich aus den USA.
In militärischer Absicht wird ein Staat kaum solch einen Virus unter der eigenen Bevölkerung aussetzen, es sei denn der Herrscher hiesse Assad. Am wahrscheinlichsten wird also sein, dass es aus Versehen passierte und dann wird kaum einer wissen, wer es vollbracht hat und wie. Derjenige hätte es sicher verhindert, wenn er es gewusst hätte.
Wir sollten aus der Geschichte erst einmal wahrnehmen:
China ist in der Welt angekommen, arbeitet mit gefährlichen Dingen wie andere Staaten auch und ist wie andere auch, gar nicht in der Lage zu garantieren, dass damit keine Katastrophen verursacht werden können. Von der Sorte haben wir ja einige Länder auf unserer kleinen Golfkugel.
Wir teilen unsere kleine Golfkugel mit etlichen anderen Wesen. Die grösseren haben wir ja alle an den Rand gedrängt oder gleich ganz ausgerottet. Übrig geblieben sind eigentlich nur noch die Einzeller und Halblebewesen wie Viren, Prionen etc. Mit denen werden wir vermutlich noch öfter zu tun bekommen. Wissen über sie zu bekommen und dafür mit ihnen zu hantieren, birgt die Gefahr, dass sie beissen. Das war vor hunderten und tausenden Jahren mit Grosswild auch nicht anders. Das ist nichts besonderes. Wir müssen damit nur eben rechnen.
Eine in den letzten Jahrzehnten entwickelte Möglichkeit, mit solchen Situationen umzugehen, ist der Abschluss von Versicherungen. Alles ist Geld wert, nicht nur die Zeit. Wir setzen für alles einen Geldwert fest, versichern den und dann sind wir gesichert. Die Versicherungen haben das natürlich gemerkt. Manche sind mutig und bieten Versicherungen an. Die müssen natürlich entsprechend teuer sein. Andere sind vorsichtiger und versichern so etwas gar nicht erst. Die wirklichen Risiken sind eben nicht versicherbar. Interessant! Nachdenkenswert!
Beliebter in den letzten hundert Jahren ist, alle Verantwortung an den Staat zu geben. Ob Diktatur oder Demokratie spielt da kaum eine Rolle. Der Staat muss Schutzkonzepte entwickeln, Notprogramme parat haben, Vorräte für jeden Eventualfall angelegt haben und er muss Prophet sein. Bereits solange im Voraus, wie er zum Schutz organisieren braucht, muss er wissen, dass eine und welche Katastrophe naht. Geschieht uns Bürgern doch ein Leid, haben die gewählten Verantwortlichen versagt. Dann sind sie Schuld und müssen die Verantwortung übernehmen, müssen nicht selten gehen. Wollen sie nicht gehen, müssen sie zu Gewalt oder List und Tücke greifen, um ihren Kopf und Stuhl zu retten. Wir, das Volk, müssen dann zu Gewalt greifen, um die Versager und dann auch noch Aussitzer, in die Wüste zu verjagen. Dann kommen neue Köpfe, die dasselbe Schicksal ereilt (falls sie nicht das Glück haben, dass in ihrer Regierungszeit nichts Besonderes passiert).
Die Verteilung von Aufgaben zwischen Staat und Bürger ist eine delikate Angelegenheit. In der Regel ist eine bekannte Erfahrung: Man kümmert sich am besten immer um alles selbst. Das bedeutet, wir selbst sind gefragt. Für unser Risiko und den Umgang damit sind wir selbst verantwortlich. Wenn wir es in Demokratien an andere oder den Staat delegieren, dann müssen wir uns klar sein darüber, was wir tun. Wenn wir starke Männer (oft zu Diktatur neigende) wählen, muss uns klar sein, wen oder was wir da wählen. Diktatoren sollten nachdenken und sich klar werden darüber, warum sie Diktator sind. Oft sind sie ja nicht als Diktatoren geboren worden, sondern über viele kleine Schritte zu solchen geworden. Da gäbe es vielleicht für sie wie für uns, das Volk, noch viel zu entdecken?
Der Corona-Virus ist für uns neu. Warum ist er für uns so negativ? Wir mögen doch Neues, wünschen uns Abwechslung, wollen Neues entdecken. Natürlich müssen wir Neues erst als „neu“ erkennen, müssen herausfinden, was es ist und müssen eine Strategie entwickeln, wie sinnvoll mit ihm umzugehen sei. Das braucht natürlich Zeit und Phantasie.
Im schlimmsten Fall ist der Virus ein Bestandteil von ABC-Waffen. Wir können froh sein, dass er uns auf die jetzige Weise bekannt wurde. Wir konnten verhältnismässig lange mit ihm herumlarvieren. Im Ernstfall wäre es viel schlimmer gekommen. Stellen wir uns also auf solche ABC-Waffen ein. Es ist nur eine Frage der Zeit, wann der nächste entsprechende Knall uns erreichen wird.
Hilft uns an dieser Stelle künstliche Intelligenz? Es wäre doch stark zu hoffen, das sie unsere menschliche Intelligenz (so wir uns überhaupt realitätsnah als „intelligent“ bezeichnen dürfen) unterstützen kann? Oder ist sie nur eine künstliche Verlängerung unserer schon mangelhaften „menschlichen Intelligenz“? Lassen wir sie nicht aus den Augen, was immer sie auch sei.

 

Nachdenken über Corona und uns (I)

Nachdenken über Corona und uns (I)(04/2020)

Glauben Sie wirklich an einen so bösen Gott, dass er Ihnen jetzt plötzlich so einen Virus schickt, um Sie zu ärgern oder um sich selbst zu rächen oder aus wer weiss was für einem Grund? Waren Sie so böse, dass er das jetzt tun musste? Ach nein, böse sind ja immer die anderen. Wir sind die Guten, oder? Gehört nicht der Virus genauso zur von uns bewohnten Erde wie wir auch?
Die letzte Krise 2008 liegt gerade erst einmal 12 Jahre zurück. Warum haben Sie sich danach nicht geändert? Auch damals war uns klar, dass wir uns ändern müssten. Glauben Sie wirklich, dass Sie sich jetzt ändern werden? Können Sie sich denn wirklich ändern? (Entschuldigung, dass ich so fies frage. Natürlich betrifft das mich nicht anders)
Der Coronavirus ist für uns alle völlig neu. Wir haben uns schon so gemütlich auf dieser Erde eingerichtet, dass etwas Neues gleich so eine Bedrohung für uns ist. Das Neue macht uns gleich solche Angst. Was sind wir doch für zivilisierte Weicheier geworden? Früher gab es sehr viel mehr Neues und Unvorhergesehenes für die Menschen und ihr Leben war sehr viel mehr bedroht. Deshalb starben viele auch eher.
Wahrscheinlich sollten wir gar nicht so Angst vor dem Virus haben, sondern vor unseren eigenen Reaktionen auf das Virus. Es spricht viel dafür, dass wir die Verbreitung hätten sehr schnell stoppen können, wenn wir uns alle „Virusfänger“ vor die Nase gehängt hätten (Gesichtsmasken oder auch nur Gesichtsvorhänge) und diese jeden Abend in kochendem Wasser desinfiziert hätten. Die hätten wir schnell selbst genäht. Aber:
(1) wussten wir das noch nicht (egal, ob in einer Demokratie oder in einer Diktatur lebend).
(2) verlassen wir uns in allem nur noch auf den Staat und die Regierung. Das ist unsere eigene Dummheit.
(3) Jetzt, wo wir wissen, das der Virus wahrscheinlich ausstirbt, wenn wir alle vielleicht solche Masken und Vorhänge vor der Nase tragen (und zwar immer, wenn ein 2. Mensch ausser den Familienmitgliedern zu sehen ist), müssten wir uns doch nur selbst überwinden, es zu tun? Aber wir finden 1000 Gründe gegen das Einfache und Sinnvolle. Überwinden wir uns doch selbst!
(4) Immer ist ein Anderer Schuld. Warum brauchen wir immer einen Schuldigen? Warum soll gerade der Andere Schuld sein? Wir sind alle mehr oder weniger Betroffene. Vermutlich wird keiner den Virus bewusst in die Welt gesetzt haben. Dann gibt es gar keinen Schuldigen.
(5) Natürlich wird jetzt viel Geld in die Hand genommen (werden müssen?). Es gibt immer solche, die so eine Krise selbstständig überstehen und andere, die am unteren Rand der Pyramide wursteln und dann plötzlich in solch einer Situation im Sumpf ersticken. Das Geld wird die Grenze etwas nach unten verschieben und Glück und Pech neu oder anders verteilen, aber an der Realität wird die Menge Geld nichts ändern. Ausserdem haben wir das Geld ja gar nicht. Schuldige zu suchen, sollten wir uns gleich ganz sparen. Solche Ereignisse gehören zum Leben.

 

Pandemieexitstrategie weltweit

Vorschlag: Pandemieexitstrategie weltweit

Gesichtsmaske (-vorhang):

Es ist nicht mehr nur wissenschaftliches Wissen, sondern häufige Erfahrung: Der Corona-Virus ist hoch ansteckend. Offenbar wird er bereits im Rachen vervielfältigt. Der Hauptansteckungsweg ist also der über Tröpfchen aus dem Mund beim Sprechen, beim Lachen, beim Niesen, beim Husten etc. Das sollten wir aber registrieren: Wir müssen für die Ansteckungsfähigkeit gar nicht husten. Lachen und sprechen reichen völlig aus. Deshalb die zwei Meter Abstand ohne Gesichtsmaske! Die Regelung ist sehr sinnvoll.
Studienergebnisse zeigen, dass die Ansteckungsfähigkeit bei sehr vielen Coronainfizierten bereits deutlich vor dem Ausbruch von Beschwerden besteht und dass sogar Menschen ansteckend sein können, die gar keine Beschwerden bekommen.
Schutz könnten Gesichtsmasken bieten, wie wir sie jetzt vielerorts sehen. Über den Sinn der Gesichtsmasken wird jedoch debattiert oder sogar gestritten.
Jedem, der gegen das Tragen dieser Gesichtsmasken ist, möchte ich empfehlen, mal 3 Tage einen frisch Coronaerkrankten ohne eigene Gesichtsmaske zu pflegen. Womöglich überlegt er es sich dann anders? Ist die Ansteckungsgefahr draussen wirklich so viel geringer als am Coronakranken?
Die meisten Infizierten hielten es nicht für möglich, dass sie sich selbst infizieren könnten. Wir täuschen uns doch immer wieder selbst. Wenn wir also schon infektiös sein können, obwohl wir nichts davon merken, dann sind wir derzeit alle potenziell infektiös, und zwar immer. Das Gleiche gilt für jeden anderen Menschen um uns herum auch. Wenn wir eine Gesichtsmaske tragen, kann es also durchaus sein, dass sie uns vor Coronaviren schützt, aber nur dadurch, dass sie die Tröpfchen mit den Viren vor dem Hautkontakt und vor allem vor dem Schleimhautkontakt abfängt. Damit wird sie aber selber infektiös. Sie kann von beiden Seiten infektiös sein, von meiner Seite nach aussen und von äusserer Seite nach innen.
Wir müssen also annehmen, dass jede benutzte Gesichtsmaske bereits nach dem ersten Tragen sowohl von innen wie von aussen kontaminiert und damit infektiös sein kann, also ist.
Nehmen wir dann die Maske ab und berühren sie an einer der beiden Flächen, setzen wir uns genau dem Risiko aus, das wir durch das Tragen der Maske verhindern wollten.
Es muss also gelten: Jede getragene Maske ist nach dem ersten Einsatz als infektiös anzusehen. Also Vorder- und Rückflächen nicht berühren und für den Fall, dass wir sie wieder benutzen wollen, so weglegen oder besser weghängen, dass die Flächen nichts berühren können. Sonst würden weitere Hände, Gegenstände oder Flächen kontaminiert. Fix abnehmen und in die Handtasche stecken zum neuen Gebrauch eine Stunde später? Pfui! Das ist verboten!
Wenn wir eine Maske ein zweites Mal benutzen wollen, dann bitte nur die Bänder an den Seiten berühren und hinter dem Kopf knoten oder hinter das Ohr hängen. Dort werden die Tröpfchen ja kaum hinkommen. Besser sicher, die Maske ausser zum Essen und Trinken gar nicht erst abnehmen. Dann kann am wenigsten Berührung passieren. Länger als einen Tag werden wir eine Maske sowieso kaum gebrauchen können. Das hängt davon ab, wie viel Feuchtigkeit aus Nase und Mund in die Maske kommen. Wenn die Maske feucht oder gar nass wurde, wechseln wir sie gleich.

 

Entsorgung:

Am besten abends ins Feuer werfen. Was verbrannt ist, infiziert nicht mehr.
Oder: Wenn Sie eine wiederverwendbare Maske haben, abends nach dem Abend- oder Nachtessen, wenn die Wohnung nicht mehr verlassen wird, in eine Schüssel legen und kochendes Wasser 5 cm hoch daraufschütten und einfach kalt werden lassen. Nach einer halben Stunde auswaschen und über Nacht trocknen lassen. Am nächsten Tag wieder benutzen.
Oder: Wenn Sie eine wiederverwendbare Maske haben und genug Desinfektionsmittel vorhanden ist, abends nach dem Abend- oder Nachtessen, wenn die Wohnung nicht mehr verlassen wird, in eine Schüssel legen und Desinfektionsmittel in Wasser im richtigen Mischungsverhältnis (steht auf der Packung) darauf schütten und die angegebene Einwirkzeit abwarten. Dann auswaschen und über Nacht trocknen lassen. Am nächsten Tag wieder benutzen.
2 Minuten Bearbeitung mit dem Dampfbügeleisen auf heissester Stellung wird den Viren das Lachen auch vertreiben.
Nach dem Gebrauch ohne weitere Berührung im Abfall entsorgen. Möglichst wenig Luftzug aus dem Abfallbeutel heraus verursachen. Das ist jedoch die ungünstigste Entsorgung.

 

Maske selbst nähen:

Vergessen Sie, was sie im TV und im Internet sehen. Wir sind nicht im OP-Saal. Wir brauchen keine chirurgischen Masken. Wir brauchen Viren-Absorber, also Textilgewebe vor dem Mund, das von beiden Seiten Tröpfchen abfängt und aufsaugt. Dazu reicht ein Gesichtsvorhang. Der kann unten offen sein.
Das hat den Vorteil, dass die Ausatemluft nach unten entweichen kann und die Brille wenig beschlägt bzw. die Augen wenig Wind abbekommen.
Das hat den Vorteil, dass einfach zwei bis vier Lagen Baumwollgewebe (Betttuch, Geschirrtuch und dergleichen) genommen werden kann. Grösse: Von 2 cm vor dem rechten Ohr bis 2 cm vor dem linken Ohr, Unterrand der Brille oder der Unterlider der Augen bis 8 cm (=handbreit) unter dem Kinn. Doppelte Grösse, oben umschlagen und 2 cm unterhalb der oberen Umschlagfalte eine Naht quer herüber nähen(mit der Hand oder mit der Maschine). Eine vorhandene Kordel, Streifen oder Band durch den entstandenen Tunnel zwischen Umschlagfalte und Naht ziehen, oberhalb beider Ohren nach hinten um den Kopf führen und beide Enden massgenau verbinden. Keine Faltung, keine weitere Kopfbefestigung. Fertig ist der Gesichtsvorhang (anstelle von Gesichtsmaske).

Das hat den Vorteil, dass der Vorhang schnell hergestellt ist. Diese Materialien werden fast überall auf der Welt vorhanden sein. Der Vorhang ist leicht zu tragen und ist auch bei hohen Umgebungstemperaturen erträglich. Keine Spezialwerkstoffe (Draht, Leim etc.) nötig. Innerhalb von drei Tagen können mehr als 90 % der Weltbevölkerung einen Viren-Absorber vor dem Gesicht tragen.
Wichtig ist: Nicht einfach irgendwelchen Stoff, sondern er muss schon in der Lage sein, Luft durchzulassen, obwohl Sie überwiegend um die Maske herum atmen, aber er muss die Tröpfchen von aussen so aufsaugen können, dass die Feuchtigkeit mit den Viren nicht den Stoff durchdringt und dann die Nase oder die Lippen berührt. Wahrscheinlich ist es angemessen, wenn Sie einen schönen Stoff aussen und innen nehmen und dazwischen z.B. Stoff vom Bettbezug, vom Laken oder vom Geschirrtuch doppelt. Dann wären das vier Lagen. Bei Mangel sind 2 Lagen besser als kein Vorhang. Wenn Sie den Stoff auf doppelte Grösse zuschneiden und dann oben einfach umschlagen, brauchen Sie nur eine Naht. Fertig.
Noch einfacher: Tischservietten. Halb aufklappen, zwei übereinanderlegen, etwas dickeren Faden in die Halbfalte der Serviette legen. Statt der Naht links und rechts eine Büroklammer drüberstecken. Am Faden oberhalb der Ohren um den Kopf binden. Fertig. Sobald die Serviette an einer Stelle nass wird, verbrennen und neue nehmen.
Für alle Menschen genügend Gesichtsmasken zum Schutz vor Viren wird es für lange Zeit noch nicht geben. Derzeit besteht Handelskrieg auf dem Weltmarkt, um genügend Masken für die eigene Bevölkerung zu bekommen. Jeder Vorhang, den wir uns selbst nähen, entlastet also den Weltmarkt zugunsten anderer Länder und Menschen.
Lassen Sie uns aus dem Gesichtsvorhang eine Mode machen, die uns später auch eine schöne Erinnerung an die Coronapandemie hinterlässt. Die Regierungen werden sicher zu Ende des Jahres die schönsten Exemplare für Männer und für Frauen getrennt prämieren? Die WHO wird die Weltbesten herausfinden? Nehmen wir es sportlich!
Produzieren Sie mehr als eine und geben sie Ihren Verwandten und Bekannten. Denken Sie an die Obdachlosen in Ihrem Ort. Verschenken Sie jeden Tag eine neue und verbrennen Sie sofort die alte.
Vorhang de luxe: An beiden unteren Ecken je ein Band angenäht und locker hinter dem Hals geknotet.
In Lagern braucht jeden Tag jeder Bewohner einen neuen Vorhang oder eine neue Maske oder muss jeden Abend die mehrfach nutzbare kochen können. Nur zum Essen und Trinken abnehmen, nur einzeln essen.
Wer hat, kann natürlich chirurgische Gesichtsmasken tragen. Gummihandschuhe können den Schutz noch erhöhen. Wirklich wichtig sind mindestens die Tröpfchenfänger, die Virus-Absorber. Je mehr virenhaltige Tröpfchen abgefangen werden und abends bestialisch im Feuer, im kochenden Wasser oder Wasserdampf ermordet werden, desto weniger Ansteckungen, desto weniger Coronakranke, desto weniger Coronatote.

 

Zusätzliche Massnahmen:

Waschen von Wäsche oder Geschirr möglichst bei 90°C. Corona-Viren sind recht hitzebeständig und brauchen mindestens 90°C.
Kein Einwegmaterial oder wenn unvermeidlich, verbrennen Sie es, besser Geschirr über 90°C waschen. Besser physikalisch mit Hitze desinfizieren als chemisch.
Ausserhalb der eigenen Wohnung immer mit Maske oder Vorhang. Wenn Sie zufällig Menschen ohne Maske treffen, dann nicht sprechen, nicht lachen, nicht husten, nicht niesen.
Essen am besten nur in den eigenen vier Wänden und ohne Gäste.
Händedesinfektion etc. bleiben. In Spitälern gelten striktere Regeln.

 

Vorschlag zur Pandemie-Exitstrategie:

Mit Gesichtsvorhang oder -maske sind alle Menschen in Büros, auf Baustellen, in Fabriken, in der Landwirtschaft, in den Supermärkten und Läden, in der IT-Branche, im Freizeit- und Kultursektor, Aktivitäten in Vereinen, selbst Coiffeure arbeitsfähig, auch wenn sie leichte Atemwegserkrankungen haben. Bei Begegnungen oder Arbeiten am Menschen müssen beide einen Gesichtsvorhang tragen! Kann nur einer von Beiden einen Vorhang tragen, dann bitte konsequent schweigen.
Im öffentlichen Verkehr gilt: Betreten nur mit Gesichtsvorhang oder -maske. Dann sind alle Sitzplätze nutzbar, Stehplätze im Abstand von mehr als 1/2 Meter. Das gilt auch für Flugzeuge. Kein Essen im öffentlichen Verkehr!
In der Gastronomie gilt bis 1 Monat nach der letzten Aufnahme eines Coronakranken im Spital pro gleicher Flächenverwaltungseinheit eine 1-Gast-1-Tisch-Regelung und entsprechender Tischabstand. Nach jeder Benutzung wird der Tisch desinfiziert. Das Personal trägt immer Virus-Absorber und Handschuhe und wird getrennt in „sauber“ und „benutzt“. „Sauber“ bringt Essen, „benutzt“ räumt ab und räumt die Geschirrspülmaschinen ein. Nach einem Monat ohne spitalreife Coronaneuinfektion können Gaststätten und Hotels wieder öffnen.
Tote lachen, sprechen, niesen und husten nicht. In entsprechende Beutel verpackt sind sie nicht ansteckungsfähig. Wo sie offen liegen, aber nicht berührt werden, sind sie kaum ansteckungsfähig.
Ich wette, auf diese Weise haben wir Corona eingedämmt, wenn nicht sogar eliminiert, bevor die erste Impfung marktreif ist und haben Nebenwirkungen windiger Medikamente vermieden.