Klimaschützer(10/2020)

Einladung an Klimaschützer (10/2020)

Sehr geehrte junge Generationen, sehr geehrte Klimaschützer
Natürlich haben Sie völlig Recht, wenn Sie den älteren Generationen vorwerfen, diese Erde ausgeraubt zu haben und Ihnen damit Zukunft gestohlen zu haben. Wir Nachkriegsgenerationen hatten geglaubt, wenn jeder egoistisch seinen eigenen Vorteil suche, dann hätten alle und auch noch die Erde davon einen Vorteil. Ich gebe zu, wir waren und sind sehr sehr sehr naiv.
Daraus kann man den Schluss ziehen, dass die jüngeren Generationen schleunigst die Erde vor dem weiteren Zugriff der älteren Generationen bewahren müssen. Dem möchte ich auch gar nicht widersprechen. Bisher konnte man so etwas immer leicht wollen und glauben, es auch mit irgendwelchen Massnahmen umzusetzen. Allein, wenn wir nachdenken, merken wir recht schnell, dass es so einfach bisher nie war und womöglich auch heute und in Zukunft gar nicht ist.
Daraus kann man natürlich nun vorzüglich einen Kampf zwischen den Generationen initiieren, der bis aufs Messer oder vielleicht auch bis auf die Schusswaffe oder den Sprengstoff geführt wird. Wir würden ja gerne den Krieg verhindern oder beenden, aber erst, nachdem wir den letzten Krieg gewonnen haben… Das wäre dann wirklich der letzte Krieg.
Darf ich Sie einladen? „Klima schützen“ heisst ja, dass da schon einer Raubbau treibt und wir gegen ihn und seinen Raubbau kämpfen müssen, um eben den Schwächling, das Klima, zu beschützen. Das geht nun schon viele Jahrzehnte so. Etwas zerstören, was Andere aufgebaut haben (und unseren Wohlstand haben grösstenteils nun mal die Generationen vor uns aufgebaut), ist immer einfach. Schwerer ist, konstruktiv Neues zu entwickeln und zu schaffen. Aber genau das ist unser Anspruch.
Wir haben viel zu viel CO2 in unserer Atmosphäre und im Wasser auch schon. Es führt zur Klimaveränderung, zur Erwärmung der Erde. Natürlich kann man jetzt darum kämpfen, dass kein neues CO2 mehr gebildet wird. Damit ist aber das alte nicht weniger und neues kommt noch immer dazu. Unseren Lebenswandel wirklich einschränken wollen wir ja mehr oder weniger alle doch nicht, oder? Wenn, dann nur, wenn die Anderen auch oder besser noch, wenn die mehr als wir…
Ich möchte Sie daher einladen, konstruktiv unser Klima zu verändern und zu gestalten und dazu das Milliarden Jahre getestete und immer wieder für ungefährlich erwiesene und lebenspendende Chlorophyll zu nutzen. So brauchen wir keine neuen Technologien zu entwickeln, die womöglich selbst gefährlich sind und sicher auch nicht so natürlich. Bis auf geringe Mengen weiterer Bestandteile braucht es CO2 und Wasser und Sonnenenergie. So einfach… Darf ich Sie einladen, sich vom Klimaschützer zum Klimaentwickler weiter zu entwickeln? Lassen Sie uns nicht „kontra“ geben, sondern „pro“ leben!
Nebenbei hätte diese Entwicklung noch einige weitere Vorteile:
Sicher liesse sich damit auch der Meeresspiegel senken. Wäre diese Nebenwirkung zu verachten?
Der menschliche Lebensraum liesse sich erweitern, ohne dass wir auf den lebensfeindlichen Weltraum zurückgreifen (oder besser vorausgreifen) müssten.
Wer weiss, ob das nicht eine Klimaveränderung bewirken würde, die wir uns wünschen? Klima können wir hier sogar in viel tieferem Sinne verstehen, als nur in der Bedeutung und dem Einfluss von CO2 und Temperatur. Aber ist es da nicht wie mit dem Wetter? Jeder wünscht sich das ihm gerade genehme Wetter und wir müssen eigentlich froh sein, dass wir es kaum verändern können. Sonst würden wir uns noch viel öfter gegenseitig die Köpfe einschlagen?
Vielleicht liesse sich damit sogar Krieg um die Wasserverteilung verhindern? Denn der wird ja kommen. Es ist nur noch eine Frage der Zeit. Die Vorbereitungen dazu laufen schon intensiv.
Einen entscheidenden Nachteil hat die Entwicklung. Sie wird sehr wahrscheinlich kein Geld und keine Rendite einbringen, sondern Geld und Einsatz kosten. Deshalb brauchen wir uns kaum Sorgen zu machen, dass Konzerne, Politiker oder andere Egoisten uns die Schau stehlen. Sie werden höchstens zu Gegnern. Das würde einen Rollentausch bedeuten. Lassen Sie uns selbst voran gehen, nicht Andere zu etwas zu zwingen, was sie gar nicht können, sondern selbst anfangen und anfassen.
Ich bin nur Arzt und noch dazu ein alter Mann. Sollten Sie Interesse oder mehr haben, lassen Sie uns zusammenkommen. Ich wünsche Ihnen eine fröhliche, interessante, ausgeglichene Zukunft und würde gerne noch ein wenig am Aufbau teilhaben und mitmachen.
Herzlich willkommen!
 

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