Nachdenken über den Corona-Virus und uns (V)

Nachdenken über den Corona-Virus und uns (V)(05/2020)

Es kommen doch immer wieder neue Gedanken und Ideen:
Wenn wir alle Gesichtsmasken oder auch nur Virus-Absorber vor der Nase hätten, könnten wir auch die 2m-Abstandsregel kippen. Wenn hinter dem Tuch vor der Nase gar keine Tröpfchen mehr nachzuweisen sind, dann könnten sich alle, die Masken tragen, ja auch ohne Gefahr näher kommen. In den Einkaufsläden wäre es ja ein riesiger Vorteil, wenn wir wieder mit früheren Kundenzahlen einkaufen könnten. Jetzt können wir zwar unseren Bedarf decken, aber welcher Händler kann mit der jetzigen Regelung auch nur halbwegs seine Kosten decken? Die Verluste sind nicht mehr so hoch wie im maximalen Lock down, aber wie soll die Wirtschaft denn so wieder in Schwung kommen? Soll das noch Monate so gehen?
Wenn jeder eine Maske tragen würde, wären auch im ÖV wieder Fahrgastzahlen möglich, die auch Wirtschaftlichkeit und Kapazität bedeuten würden. Für verstärkten Individualverkehr gäbe es gar keinen Grund mehr.
Müssen alle Regelungen für die Allgemeinheit per Gesetz erzwungen werden oder könnten wir auch selber so viel Einsicht und Verstand an den Tag legen, solche Zusammenhänge zu erkennen, anzuerkennen und danach zu handeln? Sie kosten uns fast nüt. Sie sind nicht auf Dauer. Sie tun nicht weh. Klar, sind die Masken und Virus-Absorber für die Kommunikation nicht günstig, aber mit wem kommunizieren Sie denn im ÖV oder in den Shops so intensiv, dass es nötig wäre, dass man Ihr Gesicht sieht? Sie sind doch mit den Augen und Ohren sowieso nur auf dem digitalen Tor zur irrealen Welt im Internet. Dazu braucht man doch gar kein Gesicht, oder? (Entschuldigung, mein Herz schlägt zunehmend für die analoge Welt und weniger für die digitale).
Wir brauchen niemandem die Schuld für etwas in die Schuhe zu schieben, weder den Chinesen, noch den Iranern, den Amerikanern, den Italienern, der WHO, dem Bundesrat oder wem auch sonst. Meine Ideen kamen nicht früh genug. Ich war zu spät. Die Verwirklichung des Schutzkonzeptes in der Öffentlichkeit heute beweist, dass die meisten eine innere Blockade haben, die nur mit Zwang überwunden werden kann. Arme Menschen. Zwingen aber lassen wir uns zu höchst fragwürdigen Aktionen, die unser Zusammenleben massiv einengen, ohne darüber nachzudenken. Müssen wir uns nicht fragen, ob wir überhaupt Hirn im Kopf haben? Falls ja, benutzen wir es kaum oder nur sehr eingeengt.
Es spielt ja gar keine Rolle, ob ich Recht habe. Wer will schon begründet sagen, wer Recht hat? Denken Sie nur einmal darüber nach in den nächsten Monaten, wenn Sie unter den Folgen des Lock downs leiden, was wir selbst verzapft haben. Wäre es nicht mit hoher Wahrscheinlichkeit viel einfacher und sinnvoller und weniger leidvoll gegangen?

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